Hörder Einkaufsführer neu aufgelegt

In einer Kooperation vom Aktivkreis Hörde e.V., Hörde International e.V. und der Hörder Stadtteilagentur ist ein neuer Einkaufsführer für Hörde als Faltblatt entstanden.
Er verbindet das Hörder Zentrum mit dem Phoenix See. Er präsentiert Hörde als moderne Mitte mit vielen Angeboten und hohem Freizeitwert.
Ein Schaufensterbummel in der Hörder Altstadt und danach einen Blick auf den schönen PHOENIX See? Oder ein Spaziergang um den See und dann zum Shoppen in das Hörder Zentrum? Wie wäre es mit einem Theater-Besuch? Wie man es auch dreht: im Zentrum von Hörde findet man schöne kleine und große Geschäfte. Cafés und Restaurants laden am See wie auch im Zentrum zum Verweilen ein. Ein breites Angebot an Dienstleistungen und kulturellen Angeboten ergänzt das Spektrum.
Mit dem Faltplan machen die Herausgeber den Gästen und den Bürger*innen von Hörde die Orientierung leicht. Er hilft bei der Suche nach einem Parkplatz, den Haltestellen des ÖPNV oder auch den Netten Toiletten.
Mit 51 Inserent*innen und einer Auflistung von über 280 Unternehmen sowie sozialen und kulturellen Einrichtungen ist der Hörder Einkaufsführer größer als die bisherigen Auflagen.
Er wird die vielen Gäste und die Bewohner*innen Hördes informativ begleiten und als Basisinformation auf dem neuen Hörde-Portal www.mein-hörde.de verfügbar sein.
Die pdf-Version des Einkaufsführers können Sie hier herunterladen: Hörder Einkaufsführer

Energieverteiler Burgunderviertel

Strom- und Verteilerkästen befinden sich beinahe in jeder Straße und werden trotzdem von vielen Menschen kaum wahrgenommen. Oft erfüllen sie nur technische Notwendigkeiten oder wirken als Magnet für Vandalismus. So auch im Burgunderviertel. Das kam beim 1. Nachbarschaftstreffen Burgunderviertel zur Sprache und man suchte nach Verbesserungsmöglichkeiten. In vielen Städten haben Menschen solche Objekte in bunte Kunstwerke verwandelt. Das wollte man auch für das Burgunderviertel umsetzen und Hörde International e.V. nahm dieses Vorhaben in die Hand und gewann die Urbanisten als Kooperationspartner. Gestaltungsvorschläge wurden in einem Workshop an der Brücherhof Grundschule erarbeitet. Für die Finanzierung erfolgte über Anträge beim Stadtbezirksmarketing und dem Hörder Stadtteilfonds.

Cafétreff für Frauen

Hörde International unterstützt mit diesem Projekt mehrere Patinnen, die zusammen mit Frauen aus den Flüchtlingsunterkünften Phoenixhaus und Frenzelschule, einen Cafétreff nur für Frauen aufgebaut haben.
Schon sehr früh zeigte sich, dass die geflohenen Frauen einen besonderen Bedarf für ein eigenes Treffen hatten, um die Möglichkeit zu haben, etwas ohne Männer und ohne Kinder zu unternehmen, sowie frauenspezifische Themen anzusprechen. Deshalb gab es an zwei Tagen pro Woche den Café-Treff, einmal für alle Bewohner*innen, am anderen Tag nur für Frauen. In der letzten Phase der Frenzelschule zeigte sich, dass das Angebot praktisch nur noch von Frauen angenommen wurde, von diesen aber hoch geschätzt war.
Inhaltlich ging es bei den Treffen bei Tee und Kaffee darum, einen Ort des Kennenlernens und der Begegnung zwischen Geflüchteten und Einheimischen zu haben, die im Unterricht gelernten Sprachinhalte weiter zu üben und die Vermittlung von Hilfestellungen zu organisieren. Als niederschwelliger Begegnungsort wurde das Café von der Diakonie Dortmund, dem Einrichtungsbetreiber sehr geschätzt, denn in den Jahren erarbeitete sich das Café-Team das Vertrauen vieler Bewohner*innen, die das Café immer wieder besuchten. Daher verfügt das Café-Team über gute Kontakte zu den geflüchteten Menschen in Hörde und anderen Stadtteilen.
Mit der Schließung der Einrichtung Frenzelschule steht das Café vor der großen Herausforderung, ohne die Einrichtung und deren Infrastruktur im Rücken zu arbeiten und den Kontakt zu den ehemaligen Bewohner*innen aufrecht zu halten. Z.B. konnte das Café-Team bei Bedarf, etwa bei einem Gespräch über komplexere Themen, auf die Hilfe einer Dolmetscherin aus der Einrichtung zurückgreifen.
In den Räumen des Café Aufbruch, des Verein Anders leben e.V., hat das Café eine Bleibe gefunden, wo es zunächst einmal wöchentlich die Frauen einladen möchte, die Hilfe und Kontakte suchen und die ihre Kenntnisse der deutschen Sprache vertiefen möchten.     

 

Dschimal – Sprachstadtführungen für Geflüchtete

Hörde International hat mit diesem Projekt die Idee von drei jungen irakischen Studenten unterstützt. Die hatten die Idee, Stadtführungen im Rahmen von Sprachkursen „Deutsch-als-Fremdsprache“ zur Integration von Geflüchteten in Hörde durchzuführen.
Im Rahmen von acht Stadtführungen besuchten Deutsch-Kurs-Teilnehmer*innen unter Leitung der drei Studierenden der TU, Orte des öffentlichen Lebens und der Freizeit in Hörde und Umgebung. Die Stadtführungen führten bspw. zur Feuerwehr oder auch in den Dortmunder Zoo. Die Teilnehmer*innen erlernten bei den Stadtführungen, durch den praktischen Bezug das notwendige Vokabular und gewannen gleichzeitig Sicherheit im Umgang mit den besuchten Institutionen. Neben den Besuchen von Behörden standen auch Besuche von Orten zur Freizeitgestaltung auf dem Programm, um die hiesigen Angebote kennenzulernen und auch hier Unsicherheiten abzubauen, so dass die Freizeitgestaltung im öffentlichen Raum einfacher wird.
Die Stadtsprachführungen dockten an bestehende Deutschkurse an, und waren als Ergänzung gedacht. Das vorgestellte Vokabular wurde in den folgenden Unterrichtseinheiten vertieft, beziehungsweise im Vorfeld mit Vokabel- und Sprachtraining vorbereitet. Dies erhöht den Erfolg bei der Sprachförderung und erleichtert die Integration.

‚Hörde by bike – Der Wandel eines Stadtteils‘

Fahrradrundfahrt am Tag der Städtebauförderung, 5. Mai 2018
Mit der Stadtführung „Hörde by bike“ wollen wir uns die Veränderungen und den Wandel von Hörde per Fahrrad erschließen. Grundlage dieser Rundfahrt ist die neu aufgelegte Broschüre „Hörde by bike“. Diese ist zuerst 1996 im Buch „Dortmund entdecken“ erschienen. Schon für die 2000er-Überarbeitung wartete Hörde mit erheblichen Veränderungen auf. Seitdem hat sich der Stadtteil grundsätzlich gewandelt. Die Produktion von Stahl und Bier ist völlig verschwunden, der Dienstleistungs- und Technologiesektor dominieren.
Wir starten nicht ohne Grund beim Graffito der Schlanken Mathilde. Wir erkunden Bereiche, die den Anwohner/-innen selbstverständlich und alltäglich sind, aber für diejenigen, die nicht dort wohnen, Überraschungen bergen. Da auch der Skywalk am Hochofen auf PHOENIX West Teil der Tour sein wird, ist festes Schuhwerk erforderlich. Die Teilnehmer/-innenzahl ist auf 20 Personen beschränkt.
Zeit: Samstag, 5. Mai 2018, 10:00 bis ca. 12:30 Uhr
Treffpunkt: Gildenstraße/ Nortkirchenstraße
Anmeldung erbeten unter info@hoerder-stadtteilagentur.de oder Telefon 0231-22202313

Broschüre ‚Hörde by bike‘ erschienen

Im Jahr 1996 ist im Klartext-Verlag Essen das Buch ‚Dortmund entdecken‘ mit einem Beitrag ‚Hörde by bike‘ von Claudia Schulze-Aden und Richard Kelber erschienen. Schon im Jahr 2000 waren für die zweite Auflage des Buches erhebliche Veränderungen im Hörder Stadtbild zu verzeichnen.
In einer Zusammenkunft der Pat(inn)en für den Hörder Bücherschrank hat Jochen Deschner angeregt, den Text zu aktualisieren und als Broschüre herauszubringen. Eine möglicherweise längst fällige Aufforderung, der sich Richard Kelber nicht verschließen konnte und wollte.
Hörde hat sich – mehr als andere Dortmunder Stadtteile – seit 2000 in erheblichem Maße verändert und entwickelt, was vor allem durch die Schließung des Stahlwerks (Phoenix-Ost) und des Hochofenwerks (Phoenix-West) bedingt und verursacht wurde.
Man wird auf der Fahrt durch diesen Stadtteil sicher auch an anderen Stellen Veränderungen und Neuerungen antreffen, von denen man bisher nichts wusste oder die man noch nicht mit eigenen Augen gesehen hat. Wahrscheinlich wird es der Leserin und dem Leser nicht anders ergehen als den Autoren, die die Tour zur Abfassung des vorliegenden Textes unternommen haben, und man wird an einigen Stationen überrascht sein von dem, was sich einen darbietet. Die Broschüre, die in Kooperation mit Hörde International e.V., entstanden ist, können Sie hier herunterladen: Hörde by bike oder in der gedruckten Version ab dem 16.4. in der Hörder Stadtteilagentur bekommen oder auch hier bestellen: hoerdebybike(at)web.de.

 

Brückenfest Hörde International 2017 in Bildern

Foto: Benito Barajas

Wir möchten Ihnen und euch nicht die vielen Eindrücke vom diesjährigen Brückenfest vorenthalten. Hier findet man einen Ausschnitt von den vielen Aktionen, Ständen, Bühnenauftritten oder auch das einfache „Zusammensein“ beim größen Hörder Bürgerfest. Schauen Sie doch mal rein: Fotos Brückenfest 2017
Unser Dank gilt Benito Barajas, der alle diese tollen Fotos gemacht hat.
Die machen doch Lust auf ein nächstes Brückenfest, oder?

 

 

Stempelgewinnspiel Brückenfest: die Gewinner*innen stehen fest

Das Gewinnspiel hat seine Gewinner*innen gefunden. Raphael Albers und Mike Bertram vom Jugendservicebüro spielten die „Glücksfeen“.
Und die Preise wurden bereits übergeben. Der erste Preis, zwei Festivalkarten für Juicy Beats von DJ Picknick gingen an Florian Riwotzki, der sich überschwänglich freute, Karten für sein Dortmunder Lieblingsfestival gewonnen zu haben.
Der zweite Preis ein Präsentkorb von REWE Schulenburg und die Pflanztaschen des Projekts QuerBEET Hörde fanden ebenfalls ihre Gewinner*innen. Wir gratulieren auf’s Schärfste.