Der Verein

Das Brückenfest in Hörde geht am 11. Juni 2022 in seine vierte Runde. Das Fest hat – von den Hörder Bürgern und Bürgerinnen getragen – die Aufgabe und das Ziel, das Stadtzentrum Hördes mit dem neu entstandenen Areal PHOENIX-SEE zu verbinden und ein Zusammenwachsen zu stärken.
In diesem Zusammenhang feierte ganz Hörde 2013, 2015 und 2017 seine größten Bürgerfeste – das „BRÜCKENFEST HÖRDE INTERNATIONAL“. An und auf 15 Brücken im gesamten Hörder Zentrum, am PHOENIX-See und entlang der Emscher, konnte man jeweils über 80 Stände und Mitmachaktionen erleben. Die gelungene Vernetzung des Stadtteils mit einer Anzahl von ca. 600 Teilnehmern – Hörder Schulen, Integrationsgruppen, Vereine, Kirchen und Institute – sowie einer Vielzahl an Kooperationspartnern und Projekten aus Musik, Kultur und Sport haben zum großen Erfolg der beiden Brückenfeste beigetragen.
Der ausdrückliche Wunsch aller Teilnehmer:innen und auch der Bezirksvertretung Hörde ist nun – im Sinne der Nachhaltigkeit – auch in diesem Jahr wieder das Brückenfest zu veranstalten.
Das Brückenfest fördert das Miteinander der verschiedenen Kulturen und ihrer Vernetzung. Musik- und Tanzformationen aus mehr als 12 Nationen, Ensembles der Hörder Schulen und Musikschulen, Spiel- und Partizipationsprojekte werden vielfältige Programmbestandteile sein.
Wie in den vergangenen Jahren ist fast alles erlaubt. Viele Hörder Initiativen, Vereine, Gruppen, größere wie kleinere Organisationen werden sich vorstellen, mit Infoständen oder auch speziellen Aktionen. Hörde bietet genug Platz für die ausgefallensten Ideen und Aktivitäten an diesem Samstag.
Und was erwartet die Besucher und Besucherinnen des Festes? Es wird wieder zwei Hauptbühnen geben, eine an der Schlanken Mathilde und eine auf dem Hörder Burgplatz, eine weitere kleinere Bühne wird am Friedrich-Ebert-Platz bespielt.
Auch DJ Picknick werden mit ihren Summersounds wieder auf den Wiesen am Südufer des Phoenix-Sees dabei sein.
Es wird also voll in Hörde und schon jetzt kann man sagen, dass es besser ist, mit dem Fahrrad oder mit dem ÖPNV anzureisen.
Und über allem steht das Motto: Brücken bauen in einer Welt, in der viele auf Grenzziehungen setzen. Das Brückenfest will international und interkulturell sein. Es setzt auf Integration und Inklusion, verbindet das Alte und das neue Hörde.
Und der Krieg in der Ukraine lässt auch uns nicht unbeeindruckt. Wir sind bestürzt darüber, dass ein Krieg in dieser Form heute in Europa stattfinden kann.
Wir möchten euch daher auffordern, das Brückenfest zu einem Statement gegen den Krieg zu nutzen. Viele Gruppen werden Spenden sammeln für https://ukraine-schnellehilfe.eu/
Bitte spendet auch ihr, damit die Geflüchteten und Gäste aus der Ukraine hier gut aufgenommen werden können.

Das Gesamtprogramm des Brückenfestes könnt ihr ab dem 19.5. hier herunterladen.

 

Letzte Beiträge

INTERNATIONALE URBAN ART IN HÖRDE – POTTPORUS ERZÄHLT DIE „BRÜCKENGESCHICHTEN“ WEITER

Urban Art schon in vollem Gange / Foto: Pottporus

Im Sommer 2022 wird Dortmund-Hörde zum Hotspot und Freiluftmuseum für internationale Urban Art. Eingeladen durch Pottporus und Kurator Robert Kaltenhäuser realisieren bekannte Künstler*innen vom 12. – 21. August großflächige Wandbilder (Murals) auf ausgewählten Fassaden und Wandflächen im Stadtteil. Mit dem Line-up bringt Pottporus die interessantesten zeitgenössischen Urban-Art-Künstler*innen in Hörde zusammen: Mason (Dortmund), Will Gates/Roid (UK), Carolina Falkholt (Schweden), Aris (Italien), Popay (Frankreich), Other/Troy Lovegates (Kanada), Ericailcane (Italien), Bastardilla (Kolumbien) und die Broken Fingaz Crew (Israel). Als Sneak Peek gestalten die Künstlerinnen Ursula Meyer (Essen), Katja Bot (Rennes), JuMu Monster (Berlin) und Giza One (Köln) eine Wandfläche an der Lutherkirche Hörde bereits im Mai.

MURALS ERZÄHLEN „BRÜCKENGESCHICHTEN“ AUS HÖRDE
Die Wandbilder der weltweit agierenden Urban Artists sind dabei mehr als rein dekorative Kunst, denn sie erzählen die „Brückengeschichten“ weiter – ein Projekt von Hörde International e.V. und der Dortmunder Künstlerin Silvia Liebig. So ist die von Liebig komponierte Soundcollage „Hörde, hier Hörde“ – u.a. entstanden aus Interviewmaterial von über 100 Hörder*innen – gemeinsamer
Ausgangspunkt der Artists. Was macht die Identität im Stadtteil aus, der einen rasanten Wandel von der industriell geprägten Kleinstadt zur neuen Stadtlandschaft PHOENIX erlebt hat? Was teilen alle miteinander, was trennt, gibt es noch Alt und Neu? Inspiriert durch die Stimmen, Stimmungen und Sounds aus Hörde setzen sich die Künstler*innen mit Geschichte und Gegenwart des Stadtteils auseinander und entwickeln kollaborativ ihre Wandbilder.
Öffentlich zu hören gibt es die Soundcollage erstmals am 12. Mai 2022 um 18.30 Uhr in der Lutherkirche Hörde. Als Special und Vorgeschmack auf den August wird das erste Brückengeschichten-Wandbild des Künstlerinnen-Quartetts im Anschluss an die Premiere enthüllt.

HÖRDER OPENAIR-MUSEUM FÜR 10 JAHRE GEÖFFNET// DIE WÄNDE
Im Rahmen der „Brückengeschichten“ haben die Hörder*innen aber nicht nur ihre ganz persönlichen Geschichten erzählt, sondern auch ihre Wandflächen zur Verfügung gestellt. Aus dem ganzen Stadtteil und darüber sind Privatleute, Immobiliengesellschaften und Einrichtungen dem Aufruf gefolgt, und haben sich für das Projekt beworben. Die Auswahlkriterien: gute Lage, Beschaffenheit und Zugänglichkeit der Wände sowie die Garantie, dass die Murals für 10 Jahre auf
den Wänden verbleiben.

Aus der Vielzahl an Bewerbungen hat die Jury – Projektleiter Zekai Fenerci und Kurator Robert Kaltenhäuser – folgende Wände ausgewählt: Die Mauerfläche an der Lutherkirche Hörde (Wohnungseigentümergesellschaft Penningskamp 3) wird nicht zuletzt durch das Engagement von Martin Pense, Pfarrer der ev. Luthergemeinde Hörde, bereits im Mai zum Kunstwerk. Im August entsteht Urban Art an der Hausfassade von Katrin und René Hocher Alte Benninghofer Straße 4. Familie Regling stellt ihre Immobilie an der Faßstraße 8 zur Verfügung. Die Teilnahme der Gesamtschule Gartenstadt mit ihrer Aula ebenso wie die Stützmauer Faßstraße als Zusatzauftrag durch die Stadt Dortmund stehen kurz vor finalem Vertragsabschluss. Eine weitere Wandfläche ist aktuell in Auswahl.

Mehr zu den Künstler:innen, zum Team, zur Arbeitsweise, zu den Realisierungsorten, zum Gesamt- und Begleitprogramm könnt ihr hier erfahren: Pressemappe Brückengeschichten

ACHTUNG TERMINE:

11.05.2022 / 20.04 Uhr
Bürgerradio 91.2, NRWISION, Klaus Lenser stellt die Künstler:innen und Hauseigentümer:innen des Projekts „Brückengeschichten“ vor. Schaut und hört hier:
https://www.nrwision.de/mediathek/do-mu-ku-ma-verein-pottporus-ev-erzaehlt-brueckengeschichten-in-dortmund-hoerde-220510/

12.05.2022 / 18.30 Uhr
Premiere der Soundcollage „Hörde, hier Hörde“ & Enthüllung des ersten Wandbilds Lutherkirche Hörde, Kanzlerstraße 2-6, 44263 Dortmund.
Im Anschluss an die Soundcollagen-Premiere von Silvia Liebig und Improvisation zu Video und Text von Richard Ortmann wird das erste Wandbild der „Brückengeschichten“ von Pottporus als Sneak Peek auf den August enthüllt.

  1. „abgemalt“ beim Brückenfest Kommentare deaktiviert für „abgemalt“ beim Brückenfest
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