Der Verein

Hörde International – der Bürger*innenverein für das neue Hörde

In Hörde wird, wie an kaum einer anderen Stelle, gelungener und beispielhaft schnell vollzogener Strukturwandel erlebbar. PHOENIX West entwickelte sich zum zukunftsweisenden Technologiezentrum, und aus PHOENIX Ost wurde das “Wohn- und Freizeitparadies PHOENIX See“. Der Emscher-Umbau brachte viele neue Naturbereiche mit vielschichtigem Rad- und Fußwegenetz. So sehen wir das Hörder Zentrum heute gestärkt, erweitert und zu neuem Leben erwacht.
Für dieses neue Hörde gibt es seit 2014 einen Verein. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Einheit Hördes aus Alt und Neu und das enge Zusammenwachsen dieser beiden Teile weiter voranzutreiben und zu fördern: Hörde International e.V.

Ein wichtiges Symbol für das neue Hörde, das mit all seinen Standorten als Ganzes wahrgenommen werden will, war in den vergangenen Jahren das „Brückenfest Hörde International“. Das Fest zielt darauf, die Hörder City mit dem PHOENIX See und den Grünzügen der Emscher zu verbinden. Mehrere 10.000 Besucher*innen ließen sich animieren, den beeindruckenden Stadtumbau in Hörde zu begutachten und das Stadtteilzentrum mit seinem neuen Umfeld als Naherholungsgebiet zu erkunden.

Hörde International e.V. hat dieses Fest mittlerweile mehrere Male organisiert. Der Verein hat damit einen zivilgesellschaftlichen Zusammenhang geschaffen für einen Stadtteil wie Hörde, der sich auf seine Tradition und Geschichte ebenso berufen kann wie auf den gesellschaftlichen und strukturellen Wandel, den es in den vergangenen 30 Jahren zu bewältigen gab.

Bereits bei der Gründung zeigte sich, dass der Verein Aufgaben und Ziele über die Organisation des Brückenfestes hinaus auf seine Fahnen schreiben wird. Und so hat er in den vergangenen Jahren viele weitere, für das Image Hördes förderliche Aktionen und Aktivitäten durchgeführt, wie die Installation von Bücherschränken, die Initiierung von Graffitiaktionen oder auch die Unterstützung von Geflüchteten. Die große Klammer dabei: Der Verein und die Mitglieder versuchen, Brücken zu bauen: Brücken zwischen den einzelnen Quartieren, Brücken zwischen dem alten und neuen Hörde, Brücken zwischen den Generationen, Brücken zwischen Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und sozialem Hintergrund. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die kulturelle Vielfalt, die Völkerverständigung, das demokratische Staatswesen und das friedliche Gemeinschaftsleben zu fördern.

Mit bürgerschaftlichem Engagement setzen sich die Mitglieder dafür ein, dass sich die sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen und kulturellen Rahmenbedingungen für die Hörder und Hörderinnen sowie das Erscheinungsbild und das Image Hördes nach innen und außen beständig verbessern.

Helfen Sie mit! Mit einer Mitgliedschaft im Verein, mit Ihrer tatkräftigen Mitwirkung. Oder mit beidem.

Letzte Beiträge

Webauftritt „Brückengeschichten“ neu gestaltet

Ab sofort können die „Brückengeschichten“ als Ganzes auf der neuen Seite www.brueckengeschichten.de erfahren werden.

Irgendwoher kommen wir alle. Irgendwo leben wir auch. Doch was genau zeichnet diesen Ort aus, in dem wir uns tagtäglich bewegen? Warum fühlen wir uns dort wohl, oder vielleicht aber auch außen vor und fremd? Diesen Fragen ging die Werkstatt „Brückengeschichten“ nach. Der Strukturwandel des Ruhrgebiets hat die soziale und kulturelle Ordnung Hördes in den letzten 20 Jahren außerordentlich verändert. Worauf beruht die Identität heute?

Im Rahmen der Heimatwerkstatt lud die Dortmunder Künstlerin Silvia Liebig in 2021 Hörder:innen jeden Alters und jeder Herkunft ein, ihre ganz persönlichen Geschichten, Erlebnisse und Erinnerungen zu erzählen.
Coronabedingt ging sie, auf Abstand bedacht, den Geschichten der Menschen mit Mikrophon und Aufnahmegerät nach. Aus den eingesammelten Geschichten komponierte sie Hörstücke, in denen ein vielstimmiger Chor in Collage von dem Heimatort Hörde und seinem zu-Hause-sein in Hörde spricht: die Urban History Collage „Hörde, hier Hörde“.
In der zweiten Phase im Sommer 2022 nutzten 14 nationale und internationale Künstler:innen die Collage als gemeinsame Inspiration, um daraus sieben Murals entstehen zu lassen. Kuratiert wurde alles rund um die Urban Art Route von Pottporus e.V..
Hörbar und sichtbar wurde das Kunstprojekt Brückengeschichten dann 2022 in der zweiten Phase, als 14 nationale und internationale Streetart-Künstler:innen die Hörstücke von Silvia Liebig in insgesamt 7 Wandbilder umsetzten. Ab dem Sommer 2022 kann man an fünf Standorten in Hörde die gemalten Wandbilder sehen. Gleichzeitig können die Hörstücke über die neugestaltete Website angehört werden.
Unter dem Motto: „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ förderte das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen Projekte, „die Verbundenheit in Zeiten, wo uns Vieles zu trennen scheint“ darstellen. Mit insgesamt 170.000 Euro wurde die Heimat-Werkstatt „Brückengeschichten“ gefördert.

  1. „Wilsing verbindet!“ Kommentare deaktiviert für „Wilsing verbindet!“
  2. Wilsing-Klassik-Konzert „Ein Hörder im Mittelpunkt“ | Zusatzkonzert leider nicht realisierbar Kommentare deaktiviert für Wilsing-Klassik-Konzert „Ein Hörder im Mittelpunkt“ | Zusatzkonzert leider nicht realisierbar
  3. Der Rückblick auf das Wilsing-Konzert am 22.10.22 im Bürgersaal Hörde – „Ein Hörder im Mittelpunkt“ Kommentare deaktiviert für Der Rückblick auf das Wilsing-Konzert am 22.10.22 im Bürgersaal Hörde – „Ein Hörder im Mittelpunkt“
  4. Wilsing-Konzert 22.10.22 – „Ein Hörder im Mittelpunkt“ Kommentare deaktiviert für Wilsing-Konzert 22.10.22 – „Ein Hörder im Mittelpunkt“
  5. Hörde PUTZmunter auch dieses Jahr für und in Hörde unterwegs Kommentare deaktiviert für Hörde PUTZmunter auch dieses Jahr für und in Hörde unterwegs
  6. bring your own seat – letztes Konzert in 2022 mit „The Royal Squeeze Box“ Kommentare deaktiviert für bring your own seat – letztes Konzert in 2022 mit „The Royal Squeeze Box“
  7. „Die Feuersteins“ kommen nach Wellinghofen Kommentare deaktiviert für „Die Feuersteins“ kommen nach Wellinghofen
  8. bring your own seat mit Morgen Finlay Kommentare deaktiviert für bring your own seat mit Morgen Finlay
  9. Eröffnung der „Urban Art Route“ im podcast bei nrwision Kommentare deaktiviert für Eröffnung der „Urban Art Route“ im podcast bei nrwision