Brückengeschichten im Bürgerradio, Teil 2

Ministerin Scharrenbach übergibt Förderbescheid für Hörder Brückengeschichten, Foto: Roland Gorecki

Am 17. März hat die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach, den Förderbescheid über fast 170.000 € an die Macher*innen der Brückengeschichten übergeben. Klaus Lenser vom Bürgerradio hat mir ihr gesprochen. https://www.nrwision.de/mediathek/do-mu-ku-ma-brueckengeschichten-projekt-in-dortmund-hoerde-teil-2-210322/

Ministerin Scharrenbach übergibt fast 170.000 Euro Fördermittel für Hörder „Brückengeschichten“

Ministerin Scharrenbach übergibt Förderbescheid für Hörder Brückengeschichten, Foto: Stadt Dortmund, Silvia Liebig (Dortmunder Künstlerin), Jochen Deschner (Vorstandsvorsitzender von Hörde International e.V.), Ina Scharrenbach (Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen), Barbara Brunsing (Bürgermeisterin Stadt Dortmund)

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen fördert die Hörder „Brückengeschichten“ des örtlichen Vereins Hörde International e.V. mit fast 170.000 Euro. Den Bescheid über die Gelder aus dem Landesprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ überbrachte Ministerin Ina Scharrenbach der Vereinsvertretung am Mittwoch persönlich im Beisein von Bürgermeisterin Barbara Brunsing sowie Bezirksbürgermeister Michael Depenbrock.
In den kommenden beiden Jahren möchte das Kunstprojekt „Brückengeschichten“ vor Ort hör- und erlebbar machen, was die Hörder*innen miteinander und mit ihrem Stadtteil als Heimat verbindet. „Das Projekt ,Brückengeschichten‘ in Hörde ist ein gelungenes Beispiel für die Nutzung des Förderinstruments ,Heimat-Werkstatt‘. Die Kombination von Hörbeiträgen und Wandbildern stärkt die lokale Identität, fördert die Verbundenheit im Dortmunder Quartier und macht lokale Geschichte(n) erlebbar“, kommentiert Ministerin Scharrenbach die außergewöhnliche Initiative.

Wie die Idee für die „Brückengeschichten“ entstand
Bei den Vorbereitungstreffen zum Brückenfest im Winter 2019 tauschten sich der Vorstandsvorsitzende von Hörde International e.V., Jochen Deschner, und Silvia Liebig, Dortmunder Künstlerin, über ihre geplanten Projekte aus. Dabei entschied man sich, die beiden Projekte Wandbilder und Oral-History-Collage in einem zusammenzufassen, weil sie sich so wunderbar ergänzten. Die Idee einer Fassadenbemalung von Hörder Wohnhäusern durch Kunstschaffende unter dem Titel „Brückengeschichten“ war geboren.
Wie lassen sich möglichst viele der Hauseigentümer*innen im Stadtteil für die Idee einer Fassadenbemalung gewinnen? Welche Motive können die Fassaden aufwerten? Die Hörder Stadtteilagentur, die im Rahmen der Stadterneuerung Hörde beratende und vermittelnde Ansprechpartnerin für die Hörder Bürgerschaft ist, stellte sich eben diese Fragen und suchte für die Umsetzung der “Brückengeschichten“ finanzielle Unterstützung. Nach intensiver Beratung durch das Amt für Stadterneuerung wurde mit dem Modul der „Heimat-Werkstatt“ aus dem
Heimatförderprogramm des Landes NRW das passende Förderprogramm gefunden.
Die Heimat-Werkstatt will Menschen miteinander darüber ins Gespräch bringen, was ihre lokale Identität ausmacht, und dafür sensibilisieren, was sie in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld als Gemeinschaft verbindet. Sie besteht aus zwei Phasen und beginnt immer mit einem offenen Diskussions- und Arbeitsprozess, der die Einwohner*innen in breiter Form an der Frage teilhaben lässt, was sie prägt und ausmacht.
Für diesen sogenannten „Werkstatt-Prozess“ sollten die Hörder Bürger*innen ursprünglich im Rahmen des Hörder-Brückenfestes in einer von der Künstlerin Silvia Liebig entwickelten Sprachkabine erzählen, was sie verbindet, warum sie sich in Hörde zuhause fühlen. Daraus entstand der Name des Projektes „Brückengeschichten“.

Hörder Geschichten werden akustisch gesammelt und in Wandbilder umgewandelt
Coronabedingt konnte das Brückenfest, welches seit dem Jahr 2015 durch den Verein Hörde International e.V. organisiert wird, nicht stattfinden. Kurzerhand entwickelte die Künstlerin zusammen mit dem Verein eine Alternative, die auch das Heimatministerium überzeugte: Die Geschichten, die ein Bild vom Heimatort Hörde ergeben, werden nun mit Mikrofon und Aufnahmegerät eingefangen und von der Künstlerin zu Hörstücken komponiert. In Kurzinterviews formulieren Einzelpersonen spontan ihre Antworten zu Fragen rund um Hörde als Heimat, die als Audiodateien aufgenommen und später zu einem „akustischen Stimmungsbild“ zusammengefügt werden.
In der zweiten Phase der Heimat-Werkstatt setzen Streetart-Künstler*innen die Hörstücke von Silvia Liebig in Wandbilder, sogenannte Murals, um. Ab Herbst 2022 wird man an fünf Standorten in Hörde die gemalten Wandbilder sehen und gleichzeitig die Hörstücke per App hören können.

Bezirksvertretung Hörde unterstützt den Verein
Zu den Gesamtkosten für die Fassadenbemalungen von ca. 188.000 Euro steuert das Land Nordrhein Westfalen 90 Prozent dazu. „Ohne die Förderung wäre das Projekt in dieser Form nicht durchführbar gewesen“, sagt Jochen Deschner, 1. Vorsitzender des projektdurchführenden Vereins „Hörde International e.V.“.
Die restlichen 10 Prozent der Gesamtkosten kommen aus Mitteln des Vereins. Dabei ist die Vereinsförderung der Bezirksvertretung Hörde hilfreich. „Die Bezirksvertretungen können in ihrem Stadtbezirk über die Förderung von Kunst und Kultur sowie Heimat- und Brauchtumspflege entscheiden“, erklärt Bezirksbürgermeister Michael Depenbrock. „Daher unterstützen wir in Hörde gerne einen Verein, der sich im Stadtgebiet mit viel ehrenamtlichem Engagement einen Namen gemacht hat“.
Auch Bürgermeisterin Barbara Brunsing freut sich über die Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen: „Das Projekt fördert die Entstehung von Kommunikationsstrukturen und stärkt das Gemeinschaftsbewusstsein. Wir Dortmunder*innen verstehen uns als eine zupackende Solidargemeinschaft. Mit den „Brückengeschichten“ zeigen wir funktionierende Nachbarschaften in der Großstadt, in denen man sich kennt und vertraut.“
Übrigens: Noch sind auch nicht alle Fassaden ausgewählt, die in der zweiten Phase des Projekts bemalt werden – Bewohner*innen und Eigentümer*innen in Hörde sind herzlich aufgerufen, Vorschläge auch dafür bei der Hörder Stadtteilagentur einzureichen.

Hörde International e.V. – Bürger*innenverein für das neue Hörde
In Hörde wird, wie an kaum einer anderen Stelle, gelungener und beispielhaft schnell vollzogener Strukturwandel erlebbar. PHOENIX West entwickelte sich zum zukunftsweisenden Technologiezentrum, und aus PHOENIX Ost wurde das “Wohn- und Freizeitparadies PHOENIX See“. Der Emscher-Umbau brachte viele neue Naturbereiche mit vielschichtigem Rad- und Fußwegenetz. So sehen wir das Hörder Zentrum heute gestärkt, erweitert und zu neuem Leben erwacht.
Für dieses neue Hörde gibt es seit 2014 einen Verein. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Einheit Hördes aus Alt und Neu und das enge Zusammenwachsen dieser beiden Teile weiter voranzutreiben und zu fördern: HÖRDE INTERNATIONAL e.V.
Ein wichtiges Symbol für das neue Hörde war in den vergangenen Jahren das „BRÜCKENFEST HÖRDE INTERNATIONAL“. Das Fest zielt darauf, die Hörder City mit dem PHOENIX See und den Grünzügen der Emscher zu verbinden. Mehrere 10.000 Besucher*innen ließen sich animieren, den beeindruckenden Stadtumbau in Hörde zu begutachten und das Stadtteilzentrum mit seinem neuen Umfeld als Naherholungsgebiet zu erkunden. HÖRDE INTERNATIONAL e.V. hat dieses Fest mittlerweile mehrere Male organisiert. Der Verein hat damit einen zivilgesellschaftlichen Zusammenhang für Hörde geschaffen.
Bereits bei der Gründung zeigte sich, dass der Verein Aufgaben und Ziele über die Organisation des Brückenfestes hinaus auf seine Fahnen schreiben wird. Und so hat er in den vergangenen Jahren viele weitere – für das Image Hördes förderliche – Aktionen und Aktivitäten
durchgeführt, wie die Installation von Bücherschränken, die Initiierung von Kunst- und Kulturprojekten oder auch die Unterstützung von Geflüchteten.
Die große Klammer dabei: Der Verein und die Mitglieder versuchen, Brücken zu bauen: Brücken zwischen den einzelnen Quartieren, Brücken zwischen dem alten und neuen Hörde, Brücken zwischen den Generationen, Brücken zwischen Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und sozialem Hintergrund. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die kulturelle Vielfalt, die Völkerverständigung, das demokratische Staatswesen und das friedliche Gemeinschaftsleben zu fördern.
Mit bürgerschaftlichem Engagement setzen sich die Mitglieder dafür ein, dass sich die sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen und kulturellen Rahmenbedingungen für die Hörder*innen sowie das Erscheinungsbild und das Image Hördes nach innen und außen beständig verbessern.

Brückengeschichten jetzt im Bürgerradio

Foto: Ralf Wassermann

Die „Brückengeschichten“ sind zu Gast beim Bürgerradio. Der Radiobeitrag ist als Podcast auf der Bürgermedienplattform verfügbar.

https://www.nrwision.de/mediathek/do-mu-ku-ma-brueckengeschichten-projekt-in-dortmund-hoerde-210309/

Dort könnt ihr erfahren, was Hörde International ist und macht und vor allem, was sich hinter den “Brückengeschichten“ verbirgt. Jochen Deschner, Silvia Liebig und Rolf Martin erzählen, was erzählte Geschichten aus der Heimat Hörde mit zukünftigen Wandbildern in Hörde zu tun haben. Von der „Oral-History-Collage“ zu „Street-Art-Projekten“ …

Reinhören lohnt sich …

 

Brückengeschichten

Kunstprojekt zu persönlichen Geschichten von Hörder:innen über ihre Heimat in Hörde.

Das Land NRW fördert mit 170.000 Euro die Heimat-Werkstatt „Brückengeschichten“ des Vereins Hörde International e.V.

„Irgendwoher kommen wir alle und irgendwo leben wir auch. Doch was genau zeichnet diese Orte für uns aus? Warum fühlen wir uns ausgerechnet an jenem Ort dann wohl und zugehörig, oder vielleicht aber auch außen vor und ewig fremd?“ Dies sind einige der Kernfragen zum Start des Kunstprojekts „Brückengeschichten“ in Hörde. Hinter diesen Fragen steht die Suche nach der lokalen Identität, die die Menschen an Hörde bindet. Warum fühlen sie sich hier zu Hause?
Unter dem Motto: „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ fördert das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen Projekte, „die Verbundenheit in Zeiten, wo uns Vieles zu trennen scheint“ darstellen. Das Kunstprojekt „Brückengeschichten“ will in den folgenden zwei Jahren der Frage auf den Grund gehen, was die Menschen in Hörde verbindet und die Ergebnisse im Stadtteil hör- und sichtbar machen. Den Förderbescheid für dieses Projekt in Höhe von fast 170.000 Euro wird der Verein im März von Frau Ministerin Ina
Scharrenbach persönlich entgegennehmen. Die Bezirksvertretung Hörde spendet ebenfalls rund 19.000 Euro, so dass insgesamt rund 189.000 Euro zur Verfügung stehen. Das Amt für Stadterneuerung, insbesondere die dort angesiedelte Koordinierungsstelle Heimat und die Stadtteilagentur Hörde, haben den Verein bei der Antragstellung intensiv beraten und begleitet.
Im Projekt „Brückengeschichten“ wendet sich in der ersten Phase 2021 die Dortmunder Künstlerin Silvia Liebig mit ihren Fragen an alle Hörder:innen. Coronabedingt geht sie, auf Abstand bedacht, den Geschichten der Menschen mit Mikrophon und Aufnahmegerät nach. Aus den eingesammelten Geschichten komponiert Silvia Liebig Hörstücke, in denen ein vielstimmiger Chor in Collage von dem Heimatort Hörde und seinem zu-Hause-sein in Hörde spricht. Hörbar und sichtbar wird das Kunstprojekt Brückengeschichten dann 2022 in der zweiten Phase, wenn Streetart-Künstler:innen die Hörstücke von Silvia Liebig in Wandbilder umsetzen. Ab Herbst 2022 wird man an fünf Standorten in Hörde die gemalten Wandbilder sehen und gleichzeitig die Hörstücke per App hören können. Das Projekt steht
allen interessierten Hörder:innen offen, sich mit der eigenen Geschichte einzubringen. Außerdem sucht das Projekt Hauseigentümer:innen, die ihre Hauswandflächen für die Wandbilder zur Verfügung stellen möchten.
Hörde International e.V.: Für Hörde gibt es seit 2014 diesen Verein, der es sich zur Aufgabe gesetzt hat, die Einheit Hördes aus Alt und Neu bzw. das engere Zusammenwachsen dieser Ortsteile weiter voranzutreiben und zu fördern.

Silvia Liebig erhielt 2020 den City-Artist-2020-Preis für ihr innovatives künstlerische OEuvre.
Links: https://www.cityartists2020.de/silvia-liebig, www.kalikiri.de

Ansprechpartner Heimat-Werkstatt „Brückengeschichten“:
Hörde International e.V.
Rolf Martin
eMail: martin@hoerder-stadtteilagentur.de
Telefon 0179-4972585

Hörde International e.V.
c/o Hörder Stadtteilagentur
Büro City Alfred-Trappen-Str. 18, 44263 Dortmund
Telefon 0231 2220 2313 Fax 0231 2220 1238
eMail: info@hoerder-stadtteilagentur.de
web:www.hoerde-international.de

„Brückenfest Hörde International“ | Verschiebung auf … ?

Liebe Freund*innen, Unterstützer*innen, Gäste und Akteure des Brückenfestes,
leider müssen wir euch und Ihnen auch dieses Jahr wieder mitteilen, dass das Brückenfest auch in 2021 nicht stattfinden kann.
Eine Großveranstaltung kann unter den Bedingungen einer Pandemie auch weiterhin nicht umgesetzt werden.
Der Verein Hörde International denkt momentan darüber nach, ob diverse kleinere Veranstaltungen dezentral und zeitlich über das ganze Jahr verteilt, das Brückenfest etwas ersetzen können. Das ist aber noch nicht zu Ende gedacht und geplant und steht natürlich auch in Abhängigkeit zu den aktuellen Entwicklungen.
Wir danken allen bisherigen Unterstützer*innen, Sponsoren und Interessent*innen, welche bisher das Fest und die Vorbereitungen dazu mitgestaltet und unterstützt haben.

Bis dahin sind wir dankbar über jeden Fan/Follower auf unseren Social Media Accounts: https://www.instagram.com/brueckenfesthoerde/
https://www.facebook.com/BrueckenfestHoerdeInternational/.
Vielen Dank für die Unterstützung bis hierhin – bleibt gesund.

Treffen der Kontaktgruppe „Von Mensch zu Mensch Brücken bauen“

Die Kontaktgruppe „ Von Mensch zu Mensch Brücken bauen“ trifft sich wieder am Montag, den 3.8.2020 ab 18.00 Uhr diesmal in der Pizzeria „Torino“ auf der Hörder Brücke.
Jede*r ist herzlich willkommen zum Klönen /Austauschen und Dabeisein! Auch ohne Anmeldung.
Wir freuen uns auf eine muntere Runde!

 

 

 

 

2. Brückenfestvorbereitungstreffen

Foto: Benito Barajas

SAVE-THE-DATE: das 2. Vorbereitungstreffen zum Brückenfest.

Mittwoch, 12.02.20 um 19:30 Uhr Im Evang. Gemeindesaal, Wellinghofer Str. 21

In der Woche vorher verschicken wir dann noch die Tagesordnung.
Hier schon mal das Online-Anmeldeformular für alle Aktionen oder Projekte, die ihr auf dem Brückenfest durchführen wollt.
Schaut hier: https://hoerder-stadtteilagentur.de/anmeldeformular-brueckenfest/
Es wäre gut, wenn wir eure Vorschläge, Ideen und Projekte so früh wie möglich bekommen könnten.

Hörde PUTZmunter – Wir machen Hörde schöner!

Hörde PUTZmunter wird auch in diesem Jahr wieder stattfinden. Nach erfolgreichem Start in 2018 werden die vielen Aktiven am 14. September ab 13 Uhr wieder auf die Straße gehen und Hörde noch schöner machen. In über 15 Gruppen wird in den einzelnen Quartieren und Nachbarschaften Müll und Abfall gesammelt. Vom Hörder Zentrum über den Neumarkt, den Phoenix-See, das Burgunderviertel oder Brücherhof werden viele Hörderinnen und Hörder unterwegs sein.
Alles fing mit einem Zeitungsartikel „Viele kleine Ideen für mehr Sauberkeit“ im Februar 2018 an. Marianne Diel, eine sehr engagierte Hörderin, erläuterte in diesem Artikel mit viel Humor ihre Vorstellungen zu dem, was in Hörde noch anders werden könnte. Und sie bekam viel positive Resonanz und ließ nicht locker, sprach die Stadtteilagentur und die Bezirksverwaltungsstelle an und bat um Unterstützung. Es entstand die Idee, einen Aktionstag in Hörde durchzuführen, der zum Ziel hat, Hörde aufzuräumen, ein wenig sauberer zu machen und das Bewusstsein für eine saubere Umgebung zu heben.
Hörde PUTZmunter war geboren, eine Mitmachaktion für alle Hörderinnen und Hörder, Jung und Alt, Groß und Klein, Frauen und Männer, Vereine und Initiativen, Schulen und Kindergärten.
Mitmachen soll heißen:

  • Humor und Spaß mitbringen
  • kreativ sein
  • bereit für neue soziale Kontakte sein
  • eine Verbundenheit mit Hörde zu haben
  • und natürlich Anpacken und Aufräumen

Hörde PUTZmunter wird am 14. September. Von 13 Uhr morgens bis 16 Uhr am Nachmittag wird Hörde mit Kreativität und Engagement noch schöner.
Unterstützt wird die Aktion durch die EDG, den Quartierservice Hörde und Aktivkreis Hörde.
Ab 16 Uhr treffen sich alle „Mitmacherinnen und Mitmacher“ zum Imbiss und zu einem Getränk am Friedrich-Ebert-Platz. Mit ein paar „Überraschungen“ endet dann der 2. Hörde PUTZmunter-Tag.
Wer mitmachen möchte, kann sich melden oder einfach um 13 Uhr zum Friedrich-Ebert-Platz kommen. info@hoerder-stadtteilagentur.de, 0231-22202313
Wir freuen uns schon jetzt auf ein „PUTZmunteres Zusammensein“!

Jazz Up! | #domicil50 | draußen & umsonst

Frank Scheele Quartett

Jazz Up! heißt es am Samstag, 6. Juli 2019 ab 17 Uhr auf dem Friedrich-Ebert-Platz in Hörde.
domicil e.V. und Hörde International e.V. laden gemeinsam zum Jazz Up! | draußen und umsonst | ein.
Anlässlich seines 50. Geburtstags verlässt der international renommierte Jazzclub „domicil“ seine Spielstätte in der Dortmunder City und präsentiert sich in Stadtteilen und Quartieren der Westfalenmetropole. „Mit der Aktion Jazz Up! wollen wir gemeinsam durch kostenlose Open-Air-Konzerte noch mehr Bürgerinnen und Bürger für unsere Musik und unseren Verein begeistern“, sagt Günter Maiß vom domicil e.V. „Ein großes Dankeschön an den Verein Hörde International. Wir freuen uns sehr, uns hier vor Ort präsentieren zu können.“

Robert Mayer Band

Thomas Weyland von der Hörder Stadtteilagentur freut sich ebenfalls über die gute Zusammenarbeit von domicil und Hörde International: „Der Friedrich-Ebert-Platz mit seinen großen Platanen ist in den vergangenen Jahren zu einem bewährten Veranstaltungs- und Kulturort herangereift. Mit einem Jazz-Konzert möchte Hörde International dem Platz einen weiteren kulturellen Baustein hinzufügen.“
Am 6. Juli startet ab 17 Uhr das Doppelkonzert mit dem Frank Scheele Quartett sowie der Robert Mayer Band. Gespielt wird auf der mobilen Bühne der Fachhochschule Dortmund. Unterstützer des Projekts sind das Kulturbüro der Stadt Dortmund, die Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Design & Szenografie, die Sparkasse Dortmund sowie das Stadtbezirksmarketing Hörde.
Weitere Informationen:
## Die Bands ##

>> 17:00 Uhr Frank Scheele Quartett
Frank Scheele – Gesang; Peter H. Köcke – Piano; Caris Hermes – Bass; Niklas Walter – Schlagzeug
Das 2019 frisch geformte Quartett macht dort weiter, wo der Jazz-Mainstream aufhört. Angesiedelt im Spannungsraum zwischen Jazz & Pop loten die vier Musiker gemeinsam mit ungebremster Spielfreude aus, was zeitgemäße Improvisation so alles kann! Und dabei ist auch die Band-Mischung eine besondere: Alle drei Instrumentalisten des Quartetts stammen aus den Folkwang-Reihen, was sich 1:1 in den weiten Interpretations-Räumen der Songs ausdrückt. Dazu die Gabe des Jazzsängers/Frontmanns Frank Scheele, seinen Mitmusikern ein intuitiver Partner und seinem Publikum ein Freudespender zu sein! Loslassen in die Musik, Spielen mit der Improvisation, den Moment zelebrieren.
>> 19:00 Uhr Robert Mayer Band
Robert Mayer – Piano, Keyboards; Philipp Sauer- Saxofone; Dirk Leibenguth – Schlagzeug
Musik, die inspiriert und brennt: Nach einem Aufenthalt in San Francisco kam Robert Mayer mit 10 Kompositionen und der Idee für diese Band zurück. Elektrisiert von dem aktuellen, energetischen West Coast Jazz, konnte er zwei Musiker für sich gewinnen, die mit ihrer Erfahrung in bekannten Jazz und Rockbands seine Stücke zum Leben erweckten. Melodische Themen, fließende Grooves, virtuose Improvisationen und dynamisches Zusammenspiel zeichnen das Trio aus.
## Domicil e.V. ##
Das domicil ist eine Spielstätte für Jazz und aktuelle Musik in Dortmund und verbindet in idealer Weise Musik und Kultur, bürgerschaftliches Engagement, Gastronomie und Architektur. Seit 1969 hat sich der Club als Veranstalter überregional einen Namen gemacht, zunächst mit dem Programm im legendären Kellerclub an der Leopoldstraße 60 im Dortmunder Norden, dann ab 2005 am neuen Standort im umgebauten UFA-Studio-Kino im historischen und zentral gelegenen Westfalenhaus in der Hansastraße. Die Baumaßnahme konnte realisiert werden mit Unterstützung des Programms „Initaitve ergreifen – Bürger machen Stadt“ des Landes NRW, mit Hilfe des Kulturbüros der Stadt Dortmund und rund 15.000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden der Mitglieder des Trägervereins. Im März 2019 konnte das domicil auf 50 Jahre Kulturarbeit zurückblicken!
## Hörde International e.V. ##
Hörde International e.V. ist der Bürgerverein für und in Hörde. Er hat in den vergangenen Jahren u.a. das Brückenfest Hörde International organisiert und steht für viele andere bürgerschaftlich getragene Projekte in Hörde. Dazu gehören Marketingaktionen für das Hörder Zentrum oder die Trägerschaft eines Bücherschranks ebenso dazu wie die Organisation von Fahrradrundfahrten, Saubermachaktionen oder die Unterstützung von Geflüchteten.

Adventskalender und Weihnachtsmarkt in Hörde

Für die Advents- und Weihnachtszeit hat sich der Aktivkreis Hörde e.V. gemeinsam mit der Ev. Kirchengemeinde Hörde, weiteren engagierten Vereinen und Einrichtungen sowie der Hörder Stadtteilagentur Einiges einfallen lassen:
Vom 1. bis zum 24. Dezember 2018 öffnen sich an vielen Orten in Hörde, in Geschäften, Ladenlokalen, Kirchengemeinden Türchen mit besonderen Angeboten für Sie.
Flyer und Plakat für Sie hier zum Download: Weihnachten in Hörde

Mit 24 „Türchen“ durch den Hörder Advent…
Geschmückte Rahmen und Zahlen an 24 Orten im Zentrum von Hörde laden Sie ab dem 1. Dezember 2018 zu Spaziergängen durch den ersten begehbaren Hörder Adventskalender ein.
An jedem Tag wird im Zentrum ein Türchen aufgehen und für alle Hörder/-innen von jung bis alt den Weg zu einer kleinen adventlichen Überraschung freigeben.
24 Aktive, dazu gehören Einzelhandelsgeschäfte, Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe und viele andere mehr aus dem Hörder Zentrum wirken mit. Schirmherr des Projektes ist der Aktivkreis Hörde e.V., begleitet von der Hörder Stadtteilagentur, den Hörder Kirchengemeinden und weiteren Engagierten.
Vom gemeinsamen Singen bis hin zu besonderen Angeboten einzelner Geschäfte erwarten Sie gute Unterhaltung und weihnachtliche Geschenkideen.
Lassen Sie sich überraschen und genießen Sie eine schöne Vorweihnachtszeit in Hörde!
Für das Projekt der Ev. Kirchengemeinde „Miteinander Essen“ stehen Spendenboxen bereit und wir freuen uns über Ihre Spende!

Hörder Weihnachtsmarkt am 14. und 15. Dezember 2018!
Erstmals findet in diesem Jahr an der Lutherkirche und auf dem Friedrich-Ebert-Platz gemeinsam mit der Ev. Kirchengemeinde Hörde der Hörder Weihnachtsmarkt statt und lädt zu einer offenen, nachbarschaftlichen Feier – vor allem auch für Kinder – in der Vorweihnachtszeit ein.
Die „Premiere“ auf dem Friedrich-Ebert-Platz findet statt am Freitag, den 14. Dezember 2018 und am Samstag, den 15. Dezember 2018 in der Zeit von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr!
Auf dem geschmückten und beleuchteten Friedrich-Ebert-Platz wartet das Weihnachts-Zelt des Aktivkreis Hörde e.V. mit schönen und spannenden weihnachtlichen Geschenkideen und Überraschungen auf Sie: Beteiligt sind unter anderem das Röstwerk Hörde, dundack’s retail, die Seifensiederei und Manufaktur Meißner, das Reformhaus M. Dixon, Provinzial Gündel & Gehrmann, die Licht-Werker Hörde, KulturQuartier Hörde mit den vier Künstler/-innen Anette Endtricht, Ines Dammaschke, Susanne Matull und Peter Kröker.
Kleine, weihnachtliche Leckereien und weitere kulinarische Überraschungen warten auf Sie!
Groß und Klein können sich in einem Weihnachtszelt durch Geschichten und Vorträge verzaubern lassen.
Und hier der Programmablauf für den gesamten Hörder Weihnachtsmarkt auf dem Friedrich-Ebert-Platz, vor und in der Lutherkirche:

Freitag, 14.12.2018 von 12.00 bis 18.00 Uhr

12.00              Eröffnung des Weihnachtsmarktes durch die Ev. Kirchengemeinde Hörde,
                       den Aktivkreis Hörde e.V. und die Hörder Stadtteilagentur

12.30 – 13.30 Vorlesen im Zelt (Patinnen & Paten des Bücherschrankes)

14.00 – 15.30 „bookbike NRW“ – Kreativangebot für die Kleinen vom Kinder- und Jugendliteraturzentrum NRW

Nachmittags besucht uns ein Engel auf dem Markt und in der Hörder Rathausstraße

15.30 – 17.00 Vortrag im Zelt „Gesund und Fit durch den Winter mit den Schüßler Salzen“ / Marianne Diel, Heilpraktikerin

16.00 – 17.00 Aufführung „Hörder Puppenkiste“ nicht nur für Kinder / Ev. Kirchengemeinde Hörde

17.00 – 18.00 Gemeinsames Adventsliedersingen mit Anja Reuther / Ev. Kirchengemeinde Hörde 

Samstag, den 15.12.2018 von 12.00 bis 18.00 Uhr

12.30 – 14.00 Vorlesen im Zelt (transfer. bücher und medien. Buchhandlung)                                                                     

14.00 – 15.30 Vorlesen im Zelt (Patinnen & Paten des Bücherschrankes)

15.00 – 15.30 Barbers‘ Delight Dortmund e.V.; Barbershop-Gesang, 25-köpfiger Chor

Nachmittags kommt der Weihnachtsmann

16.00 – 17.30 Dank für 11 Jahre „Miteinander essen“ – adventliche Musik, Geschichten, Theater / Kinder u. Jugendliche der Hörder Schulen und Kindergärten / Ev. Kirchengemeinde Hörde

Nachmittags Musik auf dem Friedrich-Ebert-Platz

17.30 – 18.00 Hörder Burgbläser

An beiden Tagen öffnet das MALSTUDIO von Anna Vikulova am Friedrich-Ebert-Platz seine Türen und bietet Aktionen für Kinder an

Wir freuen uns auf Sie! Genießen Sie gemeinsam mit uns die Vorweihnachtszeit in Hörde!