Kategorie: Aktuell

Die Schlanke Mathilde hat wieder ihren Weihnachtsbaum

Erst sah es aus, dass es wieder wie im letzten Jahr keinen Weihnachtsbaum in Hörde geben würde. Aber dann engagierte sich ein Hörder Bürger. Leif Schmidt, vielen sicher bekannt als Stadtbezirksvorsitzender der Hörder SPD nahm die Sache in die Hand.
Und so konnte der Weihnachtsbaum vergangene Woche mit Unterstützung der Hörder Feuerwehr und den Kindern vom Kindergarten St. Clara aufgestellt und geschmückt werden.

Das StadtbezirksMarketing Hörde unterstützte die Aktion finanziell, die Bäckerei Grobe lieferte Stutenkerle für die Kinder und die DEW 21 sponsort den Strom für die Beleuchtung. Hörde sagt Danke.

Brückenfest 2024

Es ist wieder soweit … die Vorbereitungen für das Brückenfest 2024 beginnen. Der Startschuss für das BRÜCKENFEST_HÖRDE_INTERNATIONAL erfolgt mit dem ersten großen Vorbereitungstreffen am Dienstag, den 12.12.23 um 19 Uhr im Bürgersaal Hörde.
Alle Hörderinnen und Hörder sind wieder aufgerufen mitzumachen und das größte Hörder Fest mitzugestalten. Kulturschaffende, Vereine, Initiativen, Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Schulen, Sportvereine, soziale Einrichtungen, Nachbarschaften, Ehrenamtliche sowie Bürgerinnen und Bürger sind wieder eingeladen, einen Beitrag zum Brückenfest beizusteuern.
Sei es durch eine kreative und künstlerische Aktion, durch Informationsstände oder Essens- und Getränkeangebote oder durch Beiträge auf den Bühnen. Bei den vergangenen Brückenfesten konnten sich bereits viele Musikgruppen und Orchester der Hörder Schulen auf den großen Bühnen präsentieren.
Für Hörde International als Veranstalter, ist das Brückenfest ein Stadtteilfest, dass von den Hörder:innen selbst für den eigenen Stadtteil und seine Freunde und Bekannte veranstaltet wird.
Hörde soll zur Festmeile werden und mit viel Gastfreundschaft alle, die mitfeiern wollen, begrüßen.
Bei den Brückenfesten von 2013 bis 2022 konnte man an und auf 12 Brücken Mitmachaktionen, Bühnen, Stände und Veranstaltungen erleben.
Die gelungene Vernetzung des Stadtteils von über 500 Akteuren und über 100 Aktivitäten und Aktionen – sowie einer Vielzahl von Kooperationspartner:innen und Projekten aus Musik, Kultur und Sport haben zum großen Erfolg der Brückenfeste beigetragen. Hauptakteure beim Brückenfest sind die Bürgerinnen und Bürger – Jung und Alt.

Das Kulturprogramm

Wie auch zuletzt 2022 wird es mindestens 12 „Brücken“ Aktions- und Kulturorte geben. Neben den obligatorischen Plätzen an der Burg und an der Schlanken Mathilde sind wieder der Friedrich-Ebert-Platz, die Wiesen am PHOENIX See, der Bürgersaal und der Rudolf-Platte-Weg dabei. Der Phoenix-Platz auf Phoenix-West sowie die Sparkassenakademie mit dem Innenhof der Hörder Burg sollen nach Möglichkeit ebenfalls wieder mit Aktionen und Programmen bespielt werden.
Neben namenhaften Künstler:innen werden dieses Jahr wieder internationale Gruppen und Ensembles, wie auch Schulorchester und andere junge Talente das Musikprogramm bereichern. Neben der Rollschuhdisco auf der Kulturinsel wird es viele weitere Spiel-, Sport- und Bewegungsangebote am Friedrich-Ebert-Platz und rund um den See geben.
Ein Filmprogramm und die Talkrunden des Hörder Forums zählen hier eher zu den informativen Angeboten. Das Kontrastprogramm sind die summersounds mit den DJ-Picknicks und nicht zu vergessen die Sounds, die ab 18 Uhr die Schlanke Mathilde zum Schwingen bringen werden.
„Zwischendrin“ auf den Straßen im Hörder Zentrum werden die gastronomischen Angebote und die Informations- und Aktionsstände von Hörder Initiativen und Vereinen das Bild bestimmen.
Hier ist aber noch Platz. Wer hier mitmachen will oder sich mit anderen Beiträgen anmelden möchte, kann das hier tun: Brückenfest-Anmeldung

Und nicht vergessen: am 8. Juni 2024 ab 11 Uhr steigt das Brückenfest … Aktuelle Informationen sowie eine tolle fotografische Bilderstrecke von 2022 findet ihr hier: https://www.facebook.com/HoerdeInternational und hier: https://www.instagram.com/hoerde_international/


Begleitend zum Stadtumbau Hörde in den 2010er-Jahren wurde mit dem Brückenfest ein neues spezifisches Veranstaltungsformat entwickelt, dass das Potenzial des Stadtteils sichtbar gestärkt, Identität geschaffen und ein Netzwerk aufgebaut hat. Das Brückenfest verbindet den PHOENIX-See mit dem historischen Zentrum Hördes und mit Teilen des Areals Phoenix-West und schafft so die Einheit von Alt und Neu. Ein gelungener Strukturwandel wird so in Hörde sichtbar und erlebbar.
Das Hörder Zentrum ist durch die Entstehung des PHOENIX-Sees sowie durch die angrenzenden – im Rahmen des Emscher-Umbaus entstandenen Naturbereiche – von einem vielschichtigen Rad- und Fußgängerwegenetz umgeben und zu neuem Leben erwacht. Dieser gesamte Prozess soll durch das Brückenfest gestärkt und fortgeführt werden.
Die neu entstandenen Brücken sind architektonische Landmarken und charakterisieren ein neues Bild im Stadtbezirk. Brücken bauen versteht sich hier aber auch im symbolischen Sinn – zwischen Alt und Neu, zwischen Zentrum und See, zwischen den Generationen und Kulturen. Somit setzt das Brückenfest auch ein Zeichen für Integration.

Hörde PUTZmunter / 19.-21. Okt. 2023

Am 26.9. hat sich erstmals der Hörde-PUTZmunter-Stammtisch im Cabaret Queue getroffen. Die Teilnehmer:innen vereinbarten, dass Hörde PUTZmunter auch dieses Jahr wieder stattfinden wird.
Alle sind herzlich eingeladen von Donnerstag, den 19.10.2023 bis Samstag, den 21.10.2023 mitzumachen, wenn es wieder heißt: „Hörde wird noch schöner“.

Hier in aller Kürze die wichtigsten Infos für die nächste Aktion:

  • Bitte teilt uns bis zum Sonntag, den 15.10.2013 mit, mit wie vielen Personen Ihr dabei seid und in welchen Straßen bzw. Quartieren Ihr tätig sein wollt.
  • Wenn wir die genauen Zahlen von Euch haben, können wir alle Utensilien für die PUTZmunter Aktion bei der EDG bestellen.
  • Dann geben wir Euch gezielt Zangen, Handschuhe, Müllbeutel, Westen etc. und was Ihr dann sonst noch so für die „Aufräumaktion“ braucht. Darüber informieren wir dann noch einmal gesondert.

Auf eine Besonderheit und schöne Idee zu Hörde PUTZmunter möchten wir hier schon einmal hinweisen: der Kulturladen Friedrich 7 in der Friedrich-Ebert-Straße 7 lädt am Samstag, den 21.10., also nach Ende der Putzaktion ab 19.00 Uhr zu einer kleinen Dankeschön-Party mit kühlen Getränken ein.
Hierzu sind alle eingeladen, damit wir uns persönlich begegnen und wiedersehen.

Noch Fragen oder Ideen … dann jederzeit gerne melden!
Wir freuen uns auf die Aktion mit Euch, aber auch die nachbarschaftlichen Begegnungen.

 

Orgelsommer 2023 – Abschlusskonzert mit Werken von Eduard Wilsing am 4.8.2023

Foto: Oliver Schaper

Simon Daubhäußer, Dekanatskirchenmusiker, stellte bei diesem Konzert den Dortmunder Komponisten im Vordergrund: Daniel Friedrich Eduard Wilsing.
Eduard Wilsing, am 21.10.1809 in Hörde geboren, war nach der Ausbildung am Lehrerseminar in Soest zunächst als Kantor am Willibrordi-Dom in Wesel tätig und schuf neben Sonaten, einer Sinfonie, Chorliedern, Messen und kammermusikalischen Werken auch Werke für die Orgel.
Erst im Jahr 2022 wurde in der Universitätsbibliothek Gdansk seine im Alter von 23 Jahren erstellte 250seitige Handschrift der „Studien in der Theorie der Musik“ mit Ausführungsbeispielen wiedergefunden, in denen er Entwicklungen vorweggenommen hat, die von anderen bedeutenden Organisten erst am Ende des 19. Jahrhunderts nachvollzogen wurden.
Simon Daubhäußer hat die kontrapunktische Kunst von Eduard Wilsing in Kontrast gesetzt zu gregorianisch-choralgebundenen Werken von Jeanne Demessieux, dem Choral a-Moll von César Franck und als rauschender Abschluss den Kopfsatz der 6. Orgelsinfonie von Widors gespielt.
Informationen zu Eduard Wilsing und seiner Zeit in Dortmund wurden von Gerhard Stranz gegeben und durch eine kleine Ausstellung ergänzt, in der u.a. Reproduktionen seiner Arbeiten im Original ausgelegt wurden.
Ausführliche Beschreibungen des Konzertes von Lisa Lemken und Martin Schreckenschläger stehen zur Verfügung. Eine Fotostrecke mit Aufnahmen von Oliver Schaper finden sie hier.
Videomitschnitte werden zu einem späteren Zeitpunkt auf dem YouTube-Kanal „Klassik-Resonanzen“ eingestellt.

Wilsing – Lunchkonzert im Orchesterzentrum|NRW am 24.6.2023

Hülshoff, Iermachkova, Kim; Foto: Margret Stranz

Wilsing begeisterte nicht nur beim Tripelkonzert.

Mit dem so großen Interesse hatten die Veranstalter nicht gerechnet! Zu dem mittäglichen WILSING-LUNCHKONZERT waren viele Besuchende gekommen, die an dem Leben und den Werken des in Hörde geborenen Komponisten Eduard Wilsing interessiert waren. Das hatte Prof. Hülshoff, Leiter des Orchesterzentrum|NRW bei seiner Begrüßung zum Ausdruck gebracht und Jörg Stüdemann als Stadtdirektor und Kulturdezernent als feststellbare Wilsing-Begeisterung in der Stadt festgestellt. Nachdem er die Bedeutung des Wirkens des wohl bedeutendsten Komponisten aus dem Bereich der Stadt betont hatte, machte Gerhard Stranz auf einige Lebensstationen aufmerksam. Diese verband er mit Geschichten, die in der Stadt Dortmund gespielt und Geschichte lebendig gemacht hat.
Mit einem Werk des jungen Wilsing aus dem Jahr 1832, der Sonate für Violine und Klavier, ließen Seowon Kim und Ievgenia Iermachkova die Besuchenden in die romantische Musik einsteigen. Sie entwickelten in dem Tripelkonzert von Beethoven, das in der Wilsingbearbeitung nur mit den 3 Soloinstrumenten unter Verzicht auf ein Orchester gespielt wurde, ein sehr bewegendes Erlebnis, dass das Orchester vergessen ließ. Mit dem zu dem heißen Sommertag passenden Satz „Sommer“ aus den 4 Jahreszeiten von Astor Piazzolla wurde zwar keine Abkühlung geschaffen, aber das Interesse an der nächsten Veranstaltung geweckt, bei der Werke von Eduard Wilsing mit anderen Werken präsentiert werden. Am Freitag, 4.8.2023, 19.00 Uhr, wird dazu eine Gelegenheit bestehen, wenn Wilsings – bisher einzigen – bekanntgewordenen Orgelwerke im Rahmen des Dortmunder Orgelsommer in der Propsteikirche uraufgeführt werden.

„bring your own seat“ startet am 14. Juni

Hörde International e.V. bringt in diesem Sommer zum dritten Mal nach 2021 und 2022 die erfolgreiche Veranstaltungsreihe „bring your own seat“ in die Hinterhöfe und Marktplätze des Hörder Stadtbezirks. „Da uns die Corona-Pandemie vor drei Jahren ja leider alle und alles ausgebremst hat, hatten Bezirksvertretung Hörde und StadtbezirksMarketing Hörde beschlossen als Ersatz für größere Stadtteilfeste ein dezentrales Musik- und Veranstaltungsangebot zu unterstützen“, erklärt Bezirksverwaltungsstellenleiter Ulrich Spangenberg.

Nachdem Besucher:innen (bis zu 100 pro Veranstaltung) und Künstler:innen viel Spaß bei den vergangenen Veranstaltungen hatten und nach einer Wiederholung in 2023 fragten, soll es diesmal wieder ein attraktives Programm mit 10 Einzelveranstaltungen in vielen Wohnquartieren Hördes geben. Die Livemusik-Termine sind immer mittwochs von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr, ohne Eintritt. Künstler*innen werden verstärkt durch eine kleine Akustikanlage 45 – 60 Minuten Programm machen. Es gibt weder Getränke, noch Essen oder Stühle, auch keinen Toilettenwagen. Titel wird sein #hoerdehandelt – bring your own seat -. Kooperationspartner sind Vereine/Gemeinschaften vor Ort, die per Handzettel Werbung in die Briefkästen der Nachbarschaft werfen und während der Veranstaltung mit dafür sorgen, dass die aktuellen Hygieneregeln eingehalten werden.

Und hier das Programm:

Es wird am 14.06.2023 los gehen mit The Royal Squeeze Box auf dem Schulhof der Höchstener Grundschule, Lührmannstr. 1.

Die weiteren Termine werden sein:

02.08. Die Feuersteins in Syburg – Kiosk an der Ruine, Hohensyburgstr. 202

09.08. Christian Meningolo in Holzen – Schulhof Eintracht Grundschule, Heinrich-Pieper-Str. 2

16.08. Rafael de Alcala in Benninghofen – Wiese Hüttenhospital, Am Marksbach 28

23.08. Dieselknecht in Hörde – Hörder Neumarkt, Gildenstraße

30.08. Sanftenschneider-family and friends in Wichlinghofen – Parkplatz vor der AWO, Vinklöther Mark 2-4

06.09. License to chill in Hörde – Friedrich-Ebert-Platz

13.09. Katharina Martin in Hacheney – Innenhof Berufsförderungswerk, Hacheneyer Str. 180

20.09. Morgan Finlay in Hörde – Festwiese Am Winterberg/AmSommerberg

27.09. The Royal Squeeze Box in Wellinghofen – auf dem Dorfplatz

Wilsing mit Genuss am 14.5.2023 im Hörder Bürgersaal

Das Programm der Mai-Sonntag-Matinee passte. Die von Dortmunder Philharmonikern für die Veranstaltung vorbereiteten Werke waren ein Genuss! Die Werke von Eduard Wilsing mit dem deutlichen Bach-Bezug in seiner Fuge und die von ihm für 4 Hände verdichtete Musik der 8. Sinfonie von Ludwig van Beethoven war ein mitreißendes Erlebnis. Es war die Uraufführung dieses Werkes, die seine hohe Kunstfertigkeit einmal mehr unter Beweis stellte.

Für die Besuchenden war nicht nur das Konzert ein Genuss, sondern dass auch 55 Personen gemeinsam den anschließenden „Wilsing-Schmaus“ im Cabaret Queue genießen konnten. Schmackhaft zubereitet bestand dieser aus Teilen des großen „Konzert-Schmauses“, der um 1830 zu Beginn einer Konzertsaison üblich war.

So servierten, wie es Lisa Lemken (Kulturblog: Ars tremonia) in ihrer Konzertbesprechung ausdrückte:
„Die Dortmunder Philharmoniker …. mit den Spitzen-Pianist*innen Tatjana Prushinskaya und Karsten Scholz (beides Repetitoren bei den Dortmunder Philharmonikern) einen musikalischen Hochgenuss. …..
Nach Grußworten von Jochen Deschner (Vorsitzender Hörde International e.V.), Michael Depenbrock (Bezirksbürgermeister Hörde) sowie Dr. Michael Stille (Orchesterdirektor der Dortmunder Philharmoniker) begann das Programm.“

Während der Veranstaltung wurde das Werk Eduard Wilsings im historischen Kontext eingeordnet und über die aktuellen Forschungsergebnisse durch Gerhard Stranz berichtet.

Die in der Fotostrecke zur Verfügung gestellten Fotos stammen von Oliver Schaper und Martin Schreckenschläger.

Die großzügige Spende der Besuchenden wird für die Weiterführung der Bemühungen zur Sicherung des Werkes von Eduard Wilsing verwendet.

Die Berichterstattungen der Ruhr Nachrichten und des Kulturblog Ars tremonia stehen zum Download zur Verfügung. Sie sind auch direkt abrufbar unter:

Ruhr Nachrichten

Ars tremonia

Aufnahmen des Konzerts am 14.05.23:

Ludwig van Beethoven (1770-1827) 

Sinfonie Nr. 8 (F), op. 93, entstanden 1811-1812

in der Bearbeitung für Klavier zu vier Händen von

Daniel Friedrich Eduard Wilsing

herausgegeben im Original von C. Hasinger, Wien, nach 1826,

durch den Verlag Bote & Bock veröffentlicht im November 1859

 

1. Satz: Allegro vivace e con brio

2. Satz: Allegretto scherzando

4. Satz: Allegro vivace

 

Links:

https://youtu.be/B7Dgt-NRkXE 

https://youtu.be/aMhuO0kt1ak 

https://youtu.be/6Zrn9siOHko 

Piano-Klassik – Wilsing mit Genuss

AUSGEBUCHT
Eine gemeinsame Veranstaltung mit den Dortmunder Philharmonikern

Einladung zur Sonntags-Matinee, 14.05.2023, 11.30 – 13.00 Uhr
im Hörder Bürgersaal/Hörder Bahnhofstraße 16

Genießen Sie die Musik Eduard Wilsings und weiterer Meister der Klaviermusik

…. und nach dem Konzert (ab 13.15 Uhr) zu einem „Wilsing-Schmaus“ im Restaurant/Cabaret Queue!

Mit der Wilsing-Konzertreihe werden die Werke des Hörder Komponisten Eduard Wilsing wieder erlebbar. Mit dem 3. Konzert wird jetzt ein Werk aufgeführt, dass erst Mitte vergangenen Jahres wieder entdeckt wurde: Wilsings Bearbeitung der 8. Sinfonie von Ludwig van Beethoven für 4 Hände. Diese Bearbeitung stellt die kürzeste Beethoven-Sinfonie vor, die jedoch voller Humor und Überraschungen steckt.

Karsten Scholz und Tatiana Prushinskaya

Zwei Mitwirkende der Dortmunder Philharmoniker, Karsten Scholz und Tatiana Prushinskaya, werden die für Salons (also passend für den Bürgersaal) erstellte Fassung vortragen und in Verbindung mit eingängigen lyrischen Klavierstücken von Schubert und Debussy eine gute „Stimmung“ schaffen.

Mit der auch im Programm vorgesehenen Fuge, die Eduard Wilsing bereits als Jugendlicher komponiert hat, wird seine große Vertrautheit mit Johann Sebastian Bach deutlich. Als Kind konnte er schon über die von seinem Urgroßvater gesammelten und erstellten Abschriften von Bach-Werken verfügen. Mit seinem großen musikalischen und mathematisches Verständnis erschloss er sich selber das „Tonsetzen“ und schuf erste eigene Kompositionen.

DOPPELTER GENUSS!

Wilsing – Beethoven – Debussy – Schubert

Bei der Befassung mit dem Lebenslauf von Eduard Wilsing wurde bekannt, dass er als Gymnasiast in dem damals maßgeblichen Orchester der Stadt mitwirkte und das sogenannte „Liebhaber-Conzert“ seine Konzertreihe immer mit einem „Konzert-Menü“ begann. Dies war der Anstoß dazu, jetzt mal nach dem Konzert allen Besuchenden und Interessierten einen „Wilsing-Schmaus“ im Anschluss an das Konzert anzubieten.
Im Kreise von Interessierten ergeben sich für alle Besuchenden, so auch Alleinstehende, Möglichkeiten zum Austausch über das Erlebte untereinander und mit den Mitwirkenden des Konzertes in dem nahegelegenen Restaurant des Cabaret Queue.
Von dem früheren „Konzert-Menüs“ wird das Hauptgericht (auch in vegetarischer Variante) und der damals typische Nachtisch: „Rodonkuchen“, zum Preis von 16 Euro angeboten.

Wir laden Sie herzlich ein. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei. Um Spenden für die Wilsing-Veranstaltungsreihe wird gebeten.

Anmeldungen sind erforderlich:
Zum Konzert per Email an: wilsing@hoerde-international.de
Zum Wilsing-Schmaus über die Internetseite des Cabaret Queue www.cabaretqueue.de oder telefonisch unter: 01514/6245611

Weitere Hinweise zur Veranstaltung finden Sie in dem Veranstaltungsflyer – hier!

Wir danken der Bezirksvertretung Hörde, mit deren initiativer Unterstützung diese Veranstaltung möglich wurde. Weiterhin haben mit Ihren Hilfen zu dem Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen: Sparkasse Dortmund, Cabaret Queue, DSW 21, Ohrwerk, Pianohaus van Bremen, Postergalerie, Heimatverein Hörde, Optik Hahn, Bäckermeister Grobe

Text: Gerhard Stranz

 

Wilsing verbindet! – Konzert 19. Februar 2023

Tatjana Dravenau, Foto: Oliver Schaper

Dieses Motto des Konzertes am 19.2.2023 in der Bürgerhalle hat sich in vielfältiger Weise bestätigt.
In dem ausgebuchten Konzert hat Gerhard Stranz für den Hörder Heimatverein darauf hingewiesen, dass die aktuellen Bemühungen, das Werk Eduard Wilsings zu sichern und erlebbar zu machen, gut begründet sind.
So konnte zu der Veranstaltung der aus Dortmund stammende Musikwissenschaftler Dr. Thomas Synofzik mit seiner Frau und Tochter begrüßt werden. Er ist heute als Leiter des Schumann-Hauses in Zwickau tätig und hatte im Jahr 1993 die erste große Gedenkveranstaltung zum 100. Todestag von Eduard Wilsing organisiert. Zum 200. Geburtstag erschien die von Willi Garth für den Heimatverein 2009 erstellt Dokumentation und im Jahr 2016 die Aufführung seines großen Oratoriums „De profundis“ im Konzerthaus.
Aktuelle Nachforschungen haben viele neue Werke und Lebenszusammenhänge des aus Hörde stammenden Komponisten bekannt gemacht, so dass jetzt u.a. auch die musikalischen Verbindungen zu anderen Komponisten und Komponistinnen besser nachvollzogen werden können.
Das wurde in dem Konzert mit Tatjana Dravenau, die auch schon vor 30 Jahren bei der ersten Präsentation mitwirkte, mit Klavierwerken und der Liedbegleitung für Pia Viola Buchert (Mezzosopran) deutlich.
Mit Mozart war Eduard Wilsing vor allem durch seinen Kompositionslehrer vertraut geworden.
Die Werke von J.S. Bach hatte er quasi mit der Muttermilch kennengelernt.
Mit Fanny Hensel hatte er den selben Kompositionslehrer.
Die Eheleute Clara Weick und Robert Schumann hatte er persönlich gekannt, nachdem er von Robert Schumann auch viel Lob für sein Werk erhalten hatte.
Wie ergreifend die Musik von Wilsing und den anderen Komponisten/innen in dem Bürgersaal klingt und wirkt wurde wieder einmal erlebbar und ist auch in dem nächsten Konzert am 14.5.2023 zu erwarten, wenn die Wilsing-Bearbeitung der 8. Sinfonie für 4 Hände auf dem Programm steht.
Die Ankündigung auf diese Veranstaltung wurde mit der Ankündigung verbunden, dass im Anschluss an dieses Konzert für Interessierte ein „Wilsing-Menü“ im Restaurant des Cabaret Queue genossen werden kann.
So passt das Motto dieses Konzertes dann in doppeltem Sinn: „Wilsing-Klassik mit Genuss!“
Die Ausschreibung zu diesem Konzert folgt.
Der zum Zeitpunkt der Veranstaltung angepasste Begrüßungsbeitrag steht „hier“ zur Verfügung.
Konzertbericht Ruhr Nachrichten 21.02.2023 von Martin Schreckenschläger / Online-Link RN 21.02.2023
Konzertbericht Ars Tremonia

Und hier ein paar Konzertmitschnitte:

Ed. Wilsing Hebräische Gesänge nach Lord Byron
Pia Buchert – Mezzosopran, Tatjana Dravenau-Klavier

 

Eduard Wilsing Fuge E-Dur aus: Drei Fugen für das Pianoforte, Nr. III
Tatjana Dravenau – Klavier

 

Eduard Wilsing Fantasia op. 10, 4. Satz Adagio Cantabile
Tatjana Dravenau – Klavier

 

Eduard Wilsing Caprice op. 6  E-dur
Tatjana Dravenau – Klavier

Wilsing verbindet – Podcast bei nrwision

Mit dem Podcast bei nrwision wird auf die beiden nächsten Veranstaltungen aufmerksam gemacht, mit denen in ergänzender Weise, ein Zugang zu dem Werk und Leben des in Hörde geborenen Komponisten möglich wird.

 

12.2.2023, 11:00 Uhr, Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße – Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

 

19.2.2023, 11:30 Uhr, Bürgersaal Hörde: „Wilsing verbindet“ Ein musikalischer Blumenstrauß mit Werken von Wilsing-Mozart-Wieck-Schumann-Hensel-Bach, Eintritt frei, Anmeldung erforderlich

In der kurzweiligen Sendung und dem Podcast wird der Inhalt der Veranstaltungen von den Musizierenden und Veranstaltenden beschrieben und damit auch ein Eindruck zu dem sehr ergreifenden, jedoch bisher zu wenig beachteten Werkes von Eduard Wilsing erkennbar.