Wilsing-Konzerte

Ludwig van Beethoven / Eduard Wilsing

Hörde International kann ab Herbst 2022 mit einem weiteren Projekt aufwarten, den Wilsing-Konzerten. Mit viel Engagement wird Gerhard Stranz die Wilsing-Konzerte im Bürgersaal in Hörde organisieren.

Den Auftakt macht ein Konzert am 22.10. unter dem Titel
„Klasse Klassik mit Beethoven (Bonn) und Wilsing (Hörde)
Musik für Alle – Musik macht Freu(n)de“

Wer war eigentlich Eduard Wilsing (1809 Hörde -1893 Berlin)? – Eine kleine Geschichte ….

Eduard Wilsing ist der wohl bedeutendste Komponist im Bereich der heutigen Stadt Dortmund, der aus Hörde stammt. Geboren im Pfarrhaus der reformierten Gemeinde in Hörde (das auf dem Schulhof des heutigen Phoenix-Gymnasiums stand) lebte er in einer Familie, in der Musik zum Leben und zum Ausdruck religiöser Überzeugung gehörte. Bereits sein Urgroßvater, Gottfried Preller, hatte mit seinem Wirken als Kantor an St. Marien nicht nur bedeutende Abschriften von Werken Johann Sebastian Bachs mit nach Dortmund gebracht, sondern auch das gesamte Musikwesen „revolutioniert“. Auf sein Wirken geht die Bildung von ersten Orchestern und die Bereitstellung von Konzertsälen zurück, so dass die kleine Ackerbaustadt Dortmund schon früh eine überregionale Bedeutung im Musikwesen erreichte.
Diese Fußstapfen wurden durch Eduards Großvater, der die Aufgaben seines Vaters übernahm, und der Mutter, einer Musiklehrerin, weiter gelegt. Eduard erlernte autodidaktisch durch die Beschäftigung mit den Bachwerken, das Komponieren und entwickelte ein so großes Talent, dass er nach der Ausbildung am Lehrerseminar in Soest als 19jähriger eine Stelle als Kantor in der wesentlich bedeutenden Stadt Wesel bekam. Er schuf bereits dort, gefördert von einem „Beethoven-Kenner“, bis zu seinem Ausscheiden und dem Wegzug nach Berlin beachtliche Werke. Begleitet von dem zu der Zeit bekanntesten Kompositionslehrer, Ludwig Berger, der auch Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy zeitgleich unterrichtete, komponierte er weitere herausragende Stücke in verschiedenen Bereichen und konzentrierte sich, nachdem er in der Befassung mit Opern nicht zufrieden war, auf geistige Werke. Dabei ragten 2 Oratorien heraus, wobei vor allem das 16stimmige Chor-Werk u.a. von Schumann als außerordentliches Meisterwerk gelobt wurde. Wilsings Hauptwerk, das über 40 Jahre geschaffene Oratorium Jesus Christus, das im Vergleich mit allen deutschsprachigen Oratorien als einziges Werk Jesus nicht als Person, sondern als „Idee“ beschreibt, konnte er erst kurz vor seinem Tod fertig stellen und wurde bisher nur einmal mit allen 3 Teilen aufgeführt. Insofern hat es noch nicht den Weg in die Aufführungspraxis gefunden.
Dass Eduard Wilsings Werk fast in Vergessenheit geriet, hängt vor allem daran, dass er selber, der zwar in allen damals maßgeblichen Zusammenhängen „zu Hause“ war und mit den bedeutenden Musikern und Veranstaltern im Kontakt stand, sich nie in den Vordergrund drängte. Diese Bescheidenheit entsprach seiner religiösen Grundhaltung und ist nicht, so wie dies in Unkenntnis der Person von Menschen, die ihn nicht kannten, unterstellt wurde, aufgrund einer krankhaften Situation zustande gekommen. Ebenso unzutreffend sind Ausführungen, die behaupten, er habe am Ende seines Lebens alle seine Werke vernichtet.
Viele Werke, auch Originalhandschriften von Partituren, Verlagsverzeichnissen mit dem Ausweis seiner Werke und auch die Veröffentlichungen von verschiedenen Werken in Einzel- und Sammelausgaben, z.B. von Liedern, liegen inzwischen auch wieder als Reproduktionen aus verschiedenen Bibliotheken und Archiven aus Europa vor. Es hätte nur aufmerksamen Arbeitens bedurft, um diese Werke zusammenzutragen und so auch den geschürten Vorurteilen zum Wesen und zur Bedeutung des Schaffens von Eduard Wilsing entgegen zu treten.
Bei aller Freude über die erreichte Übersicht zu fast 100 Werken ist aber beachtlich, dass das Werk des Hörder Komponisten erst seine Bedeutung erlangt, wenn es auch aufgeführt wird und die darin enthaltenen Stimmungen die Musizierenden und die Zuhörenden faszinieren und mit positiven Gefühlen im All-tag stärken können.
Dass das Werk auch für junge Menschen heute attraktiv ist und auch in Verbindung mit heutigen Musikrichtungen in Verbindung zu bringen ist, hat sich bereits bestätigt. Die Einbeziehung des Werks in einen Klavierwettbewerb für junge Musizierende und die bereits in Hörde erfolgten Konzerte mit Klavier- und Vokalwerken haben die Attraktivität belegt.
Mit Unterstützung des StadtbezirksMarketing Hörde, der Bezirksvertretung und in Verantwortung von Hörde International e.V. sollen in einer Reihe weitere Werke in Hörde aufgeführt werden und auch größere Werke, wie die Sinfonie, das Oratorium Jesus Christus, nach der Aufführung im Jahr 1841 eine Wieder-, bzw. Erstaufführung vor allem auch in Dortmund erleben.

Seine Bedeutung wird durch seine Musik erlebbar!

Eduard Wilsing wird gerade neu entdeckt! Die Vielschichtigkeit und Intensität seines Werkes war nie so bekannt und erlebbar wie heute. Staunen Sie mit, was der aus Hörde stammende Komponist geschaffen hat. Genießen Sie seine Musik. Erleben Sie mehr als Romantik!
Als Jugendlicher hatte er sich autodidaktisch das Komponieren angeeignet. Die von seinem Urgroßvater überlassene Sammlung von Bach-Werken war ein Fundus für den mathematisch begabten Sohn in der Familie, in der Religion, Philosophie, Musik, Lyrik und Mathematik zu Hause waren.
Als Kantor in der Hansestadt Wesel, die wesentlich bedeutsamer als Dortmund war, und anschließend in Berlin hatte er Kontakt mit bedeutenden Persönlichkeiten und war in der „musikalischen Gesellschaft“ angekommen. Dass aber sein umfangreiches und qualitativ auch z.B. von Schumann gelobtes Werk nicht besonders herausragte, lag an seiner zurückhaltenden Art, an dem Verweigern der Nutzung von „sozialen Medien“.
So geriet sein Werk fast in Vergessenheit. Fast.
Dass jetzt die Aufmerksam für das Leben und Werk des Hörders wieder wachsen konnte, liegt entscheidend daran, dass sich der Historiker und Kulturjournalist Willy Fentsch aus Dortmund um 1900 mit Eduard Wilsing befasste und mit dessen Sohn u.a. wegen der Neuherausgabe der Werke und der Realisierung von Konzerten im Austausch stand. Er schuf die erste umfangreiche Beschreibung zum Leben und Werk. Sein Wirken hatte bestimmt mit Auswirkung darauf, dass in der damaligen Neubausiedlung der Gartenstadt eine kleine Sackgasse die Bezeichnung Wilsingweg erhielt. Ein am 30.6.2022 angebrachtes Legendenschild beschreibt kurz die Bedeutung dieses Menschen.
Die Dokumentationen eines Nachkommen von Adeline Wilsing, der jüngsten Schwester von Eduard Wilsing, dem Familienforscher Hermann Hebbel, Bofzen, wurden zu einer Fundgrube zumal er u.a. in der Zusammenfassung „Die Kinder des Pastorenehepaars: Wilsing-Preller aus Hörde (Westfl.) im Jahr 1981 und Rückgriff auf viele Originaldokumente von Eduard Wilsing, die er der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz übergab, umfassende Details und Zusammenhänge aufzeigte. Auf dieses Material bezog sich auch der Dortmunder Musikwissenschaftliche Dr. Thomas Synofzik der um 100. Todestag von Eduard Wilsing in Dortmund eine Veranstaltung mit der Präsentation von Klavierwerken im Jahr 1993 realisierte. Ein Meilenstein war auch sein Vortrag im Rahmen des Schumannsymposiums 1997 zu dem Hauptwerk „De profundis“, ebenso wie das Auffinden der Partitur dieses Werkes durch Thomas Rink, einem Dortmunder Philharmoniker, in der Bibliothek Dresden. Dies dazu führte, dass dieses kolossale Werk mit Hilfe der Reinoldigilde von 300 Sänger*innen aus 4 Chören und den Dortmunder Philharmonikern 2016 im Konzerthaus aufgeführt wurde. In diesem Zusammenhang waren die Dokumentationsarbeiten des Hörder Heimatvereins, die im Jahr 2009 zum 200. Geburtstag zu einer Veröffentlichung führten, ein Baustein.
Mit den Arbeiten an der Sammlung und Neuherausgabe des gesamten Klavierwerks rückten andere Werkbereiche ins Blickfeld, so dass sich aus der Kontaktnahme zu den Archiven an den Wirkungsstätten von Eduard Wilsing Ansatzpunkte für Nachforschungen u.a. in Wesel, Brüssel, Leipzig, Bonn, München, Gdansk, Berlin, Braunschweig, Werningerode, London und Dortmund ergaben.
Dabei wurden nicht nur viele eigenständige Werke von Eduard Wilsing entdeckt und durch Reproduktionen wieder zugänglich, sondern auch Bearbeitungen von Kompositionen von Beethoven, Händel, Bach, Mozart, Gluck, mit denen er dazu beigetragen hatte, dass deren Werke „populär“ werden konnten.
Damit hat Eduard Wilsing Musik „für Alle“ geschaffen. So ist sein gesamtes Werk heute von Bedeutung für die gesamte Musikwelt – alle Menschen.
Diese Erlebnismöglichkeit soll mit der Reihe in Hörde geschaffen werden, zumal Musik nur lebt, wenn Sie auch gespielt und erlebt werden kann.
Gerhard Stranz, der die in den letzten Monaten geleistete Arbeit wie einen Krimi erlebt hat, bei dem sich immer wieder neue Türen geöffnet haben, von denen er zunächst nicht wusste, wohin der Weg führt, freut sich, dass das jetzt vor allem mit dem Anschub durch die Bezirksvertretung und die Übernahme der Trägerschaft durch Hörde International e.V. möglich wird.

Video-Links

Fabian Tavernise spielt – Daniel Friedrich Eduard Wilsing – Sonate Nr. 1 f-moll – I. und II. Satz https://youtu.be/tBLQ47-eKmM
Diana Graf spielt Daniel Friedrich Eduard Wilsing –- Fantasia fis-Moll, op. 10 https://youtu.be/9vYCuZ_bm8E
Fabian Tavernise: Improvisation Wilsing Phantom der Oper https://youtu.be/B-RKLK2jK78
Gina Alter: Das Lied vom Schmetterling https://youtu.be/FiYZ-iu7kGI

Urban Art Route Hörde

Geschichten aus Hörde werden zu Urban Art, um genau zu sein: zu großflächigen Urban-Art-Kunstwerken an Hausfassaden und Wandflächen im Stadtteil.

Aber von vorne. 2021 haben rund 100 Menschen am Projekt „Brückengeschichten“ von Hörde International e.V. teilgenommen und mit der Dortmunder Künstlerin Silvia Liebig über ihre Heimat, über IHR Hörde gesprochen. Ausschnitte aus diesem Interviewmaterial hat sie verarbeitet und mit Originaltönen aus dem Ortmannschen Geräuschearchiv zu der Soundcollage „Hörde, hier Hörde“ verwoben, die am 12.05. 2022 in der Lutherkirche Hörde Premiere gefeiert hat. Außerdem waren die Hörder:innen dazu aufgerufen, sich mit ihren Hausfassaden für das einmalige Projekt zu bewerben.

Und jetzt kommt die Urban Art ins Spiel. Denn Pottporus aus Herne hat für Hörde International e.V. die zweite Projektphase der „Brückengeschichten“ übernommen und bringt vom 13. – 21.08. international bekannte Urban-Art-Künstler:innen in Hörde zusammen. Angereist aus Israel, Schweden oder Kolumbien lassen sie sich durch Liebigs Soundcollage inspirieren und gestalten an 7 Standorten ihre gigantischen Wandbilder – und damit die erste Urban Art Route Hörde, die in Zukunft ganz ohne Öffnungszeiten und Eintrittspreis besichtigt werden kann. 

Am SO 21.08.2022 werden die Kunstwerke von Hörde International e.V. und Pottporus offiziell an alle Bewohner:innen, Vertreter:innen und Besucher:innen von Hörde und Dortmund übergeben.

Hier geht’s zum Programm und weiteren Materialien zum Download.
Programm
Handzettel

„bring your own seat“ in Holzen / Die Feuersteins

Die Feuersteins – Foto: Olli Haas

Heute treten Die Feuersteins bei BRING YOUR OWN SEAT auf und verzaubern mit ihrer Musik. 

Guntmar Feuerstein und seine Tochter Emily machen glaubwürdige und ansprechende Musik für die Gegenwart, direkt aus dem kulturellen Schmelztiegel Ruhrgebiet. 
Hohe Aussagekraft und große musikalische Kompetenz – das ist moderner Folk aus Deutschland. 
Es wird bewusst eine kleine Musikanlage aufgebaut, um den Charakter der Veranstaltungen „Live und Unplugged“ zu erhalten.
Du kannst von deinem Balkon aus zusehen oder dir deine eigene Sitzgelegenheit mitbringen.
Auf den Verkauf von Getränken wird verzichtet, du darfst dir aber gerne dein eigenes Kaltgetränk und Snacks mitbringen. 
 
Wann? Mittwoch, 03.08.22 18.00 – 19.00 Uhr
Wo? Schulhof Eintracht Grundschule Heinrich-Pieper-Str. 2 in Holzen
Der Eintritt ist frei 

 

Hörde PUTZmunter / 12.-17. Sept. 2022

Vom 12. bis 17. September 2022 heißt es in Hörde wieder: Hörde PUTZmunter räumt auf: macht ihr mit bei „Wir machen Hörde schöner“?

Bitte suchen Sie sich einen Tag und eine Zeitspanne aus, wo Sie aktiv werden möchten. Bitte teilen Sie uns auch mit, in welcher Straße oder Nachbarschaft von Hörde Sie aktiv werden möchten. Über eine zeitnahe Rückmeldung freuen wir uns sehr. So können wir alles besser abstimmen und koordinieren. Bitte melden Sie sich bis zum 15.08.2022 per Mail an: info@hoerde-international.de. Fragen vorab klären wir jederzeit gerne.

Viele werden sich erinnern. 2018, 2019 und 2021 sammelten jeweils über 150 Hörderinnen und Hörder Müll unter dem Motto „Wir machen Hörde schöner“. „Hörde PUTZmunter war und ist darauf angelegt den Stadtteil zu säubern, um dadurch einen Bezug zu seiner direkten Umwelt zu bekommen, nette Menschen kennen zu lernen und durch eine gemeinsame Aktion einander zu begegnen, sowie eigene Ideen im Zusammenhang mit Saubermachen, Umweltbewusstsein und soziales Engagement einzubringen“, fasst Marianne Diel, die Initiatorin der Aktion, die Zielsetzung zusammen.
Corona hat aber auch Hörde PUTZmunter ausgebremst. Dennoch waren wir  2021 wieder auf der Straße, diesmal sogar eine ganze Woche lang vom 13. bis 18. September. Hier dazu das PUTZmunter 2021 – Aftermovie.
Gesammelt wurde in Kleingruppen, die sich für ein paar Stunden oder einen Tag lang selber organisierten und auch die Sammelorte in Hörde selbst bestimmten, bspw. in der eigenen Nachbarschaft. „Hörde International e.V.“ kümmerte sich wieder um das „drumherum“: Müllsäcke, Greifer, Besen, Handschuhe, Warnwesten. Die EDG half wieder den Müll wegzubringen.

Helfen Sie auch in Zukunft mit, unseren Stadtteil noch schöner zu machen!
Mit Fragen und Ideen können Sie sich jederzeit gerne an uns wenden.
Wir freuen uns über jede Rückmeldung und jedes Engagement von jedem und jeder in Hörde. Wir bleiben PUTZmunter und kreativ.
Kontakt: Hörde International e.V., c/o Hörder Stadtteilagentur, info@hoerde-international.de, Tel. 0231-22202313

„bring your own seat“ startet neu in 2022

Hörde International präsentiert auch in 2022 die Musik-Veranstaltungsreihe „bring your own seat“. Die erste von zehn Livemusikveranstaltungen im Stadtbezirk Hörde findet im Stadtteil Hörde statt.
Zu Erinnerung: Weil Corona uns ja leider alle und alles aus gebremst hat, hatten die Bezirksvertretung Hörde und das StadtbezirksMarketing Hörde als Ersatz für größere Stadtteilfeste im letzten Jahr ein dezentrales Angebot beschlossen und durchgeführt. Ca. 50 bis 100 Menschen waren pro Veranstaltung vor Ort und alle Besucher*innen und Künstler*innen hatten Spaß und fragten nach einer Wiederholung in 2022.
Diese Wiederholung soll es in diesem Jahr geben.
Das Stadtbezirksmarketing Hörde finanziert diese Veranstaltungsreihe, bestehend aus 10 Einzelveranstaltungen. Die Reihe wird Mitte 2022 beginnen und dezentral, in Wohnquartieren, in allen Hörder Stadtteilen stattfinden. Es handelt sich um Livemusik.
Geplant sind Termine, immer mittwochs von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr, ohne Eintritt.
Künstler*innen werden verstärkt durch eine kleine Akustikanlage 45 Minuten Programm machen und mit der Moderation dauert es ca. 1 Stunde.
Es gibt weder Getränke, noch Essen oder Stühle, auch keinen Toilettenwagen.
Kooperationspartner sind Vereine/Gemeinschaften vor Ort, die per Handzettel Werbung in die Briefkästen der Nachbarschaft werfen und während der Veranstaltung mit dafür sorgen, dass die aktuellen Hygieneregeln eingehalten werden.
Die weiteren Termine, immer mittwochs von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr: 3.8. / 10.8. / 17.8. / 24.8. / 31.8. / 07.09. / 14.09. / 21.9. / 28.9.

Es geht am Mittwoch, den 22.6.2022 um 18.00 Uhr los auf der Festwiese der Siedlergemeinschaft Am Winterberg/Am Sommerberg in Hörde mit The Royal Squeeze Box. Songs von Queen und Freddie Mercury.
Ein Akkordeon ersetzt eine komplette Rockband inklusive Orchester. Zwei Stimmen plus jenes Akkordeon lassen Stadionikone Freddie Mercury nebst Band, Orchester und Chor wiederaufleben. Und hier der Flyer dazu.

Imkerverein Hörde 1860 beim Brückenfest

Imkerinnen und Nachwuchsimker präsentierten Wissenswertes am Infostand des Imkerverein Hörde 1860 beim Brückenfest

Für den Imkerverein Hörde 1860 war das diesjährige Brückenfest wieder ein voller Erfolg. Die Imker bedanken sich bei den Organisatoren und natürlich auch bei allen Besuchern für diesen schönen Tag.
Am leuchtend gelben Stand des Imkervereins konnten interessierte Gäste viele Informationen zu Bienen und Imkerei, Honig und anderen Bienenprodukten, Wildbienen und insektenfreundlichen Pflanzen, dem Umgang mit Wespen und Hornissen sowie zahlreichen weiteren Themen erhalten. Es haben viele wertvolle Gespräche stattgefunden, sodass der Infostand zeitweise sehr gut umlagert war. Besonderes Interesse, insbesondere bei den Kindern, weckten die in Originalgröße fotografierten Bienenwaben, die so gestaltet waren, dass man den Eindruck hatte eine echte Wabe aus dem Bienenstock in den Händen zu halten.
Sehr viele interessierte Besucher haben die Möglichkeit genutzt an einer kurzen Umfrage des Imkervereins Hörde teilzunehmen. Als Dankeschön wurde unter den Teilnehmern fünfmal jeweils ein Kilogramm Echter Deutscher Bienenhonig aus Hörde verlost. Schon am Sonntag konnte die Vorsitzende des Imkervereins Esther Saalmann den ersten Gewinn überbringen. Die weiteren Gewinner sind bereits benachrichtigt und erhalten ihren Honig im Laufe der nächsten Woche.
Ein überraschendes Ergebnis der Umfrage war, dass etwa die Hälfte der Besucher zuvor bereits von der Existenz des Imkerverein Hörde 1860 gewusst hat. Wenn man berücksichtigt, dass auch viele auswärtige Gäste an der Umfrage teilgenommen haben, ist dieses Ergebnis sensationell und bestärkt die Mitglieder des Traditionsvereins in ihrem Bemühen alle Bürger auch künftig von ihrem Tun profitieren zu lassen.

DANKESCHÖN Hörde

Fotos: Jutta Sankowski

Liebe alle, die ihr zum Gelingen des Brückenfests beigetragen habt!

Das Brückenfest am 11.06. war großartig! Viele tausend Besucher*innen haben das umfangreiche Angebot an Ständen und Aktionen sowie die vielen und verschiedenen künstlerischen Darbietungen auf den Bühnen genießen können.
Ich weiß, dass dazu bei euch ein Aufwand erforderlich war, der nicht genug gewürdigt werden kann. Die Vorbereitung und die Durchführung haben viel Zeit und persönlichen Einsatz gefordert. Dafür möchte ich mich bei allen Mitwirkenden herzlich bedanken.
Mein ganz besonderer Dank gilt dem Organisationsteam, welches mit akribischer Planung und absolut professioneller Umsetzung die Voraussetzungen für ein Gelingen des Brückenfests geschaffen hat.
Noch ein Wunsch an alle Mitwirkenden: wenn ihr Fotos und Filme gemacht habt, würden wir uns freuen, wenn ihr uns drei oder vier der schönsten Fotos oder Filme zur Verfügung stellen würdet. Diese würden wir dann auf unserer Website online stellen. Vielen Dank.
Mit den besten Wünschen

Jochen Deschner
Vorstand Hörde International e.V.

INTERNATIONALE URBAN ART IN HÖRDE – POTTPORUS ERZÄHLT DIE „BRÜCKENGESCHICHTEN“ WEITER

Urban Art schon in vollem Gange / Foto: Pottporus

Im Sommer 2022 wird Dortmund-Hörde zum Hotspot und Freiluftmuseum für internationale Urban Art. Eingeladen durch Pottporus und Kurator Robert Kaltenhäuser realisieren bekannte Künstler*innen vom 12. – 21. August großflächige Wandbilder (Murals) auf ausgewählten Fassaden und Wandflächen im Stadtteil. Mit dem Line-up bringt Pottporus die interessantesten zeitgenössischen Urban-Art-Künstler*innen in Hörde zusammen: Mason (Dortmund), Will Gates/Roid (UK), Carolina Falkholt (Schweden), Aris (Italien), Popay (Frankreich), Other/Troy Lovegates (Kanada), Ericailcane (Italien), Bastardilla (Kolumbien) und die Broken Fingaz Crew (Israel). Als Sneak Peek gestalten die Künstlerinnen Ursula Meyer (Essen), Katja Bot (Rennes), JuMu Monster (Berlin) und Giza One (Köln) eine Wandfläche an der Lutherkirche Hörde bereits im Mai.

MURALS ERZÄHLEN „BRÜCKENGESCHICHTEN“ AUS HÖRDE
Die Wandbilder der weltweit agierenden Urban Artists sind dabei mehr als rein dekorative Kunst, denn sie erzählen die „Brückengeschichten“ weiter – ein Projekt von Hörde International e.V. und der Dortmunder Künstlerin Silvia Liebig. So ist die von Liebig komponierte Soundcollage „Hörde, hier Hörde“ – u.a. entstanden aus Interviewmaterial von über 100 Hörder*innen – gemeinsamer
Ausgangspunkt der Artists. Was macht die Identität im Stadtteil aus, der einen rasanten Wandel von der industriell geprägten Kleinstadt zur neuen Stadtlandschaft PHOENIX erlebt hat? Was teilen alle miteinander, was trennt, gibt es noch Alt und Neu? Inspiriert durch die Stimmen, Stimmungen und Sounds aus Hörde setzen sich die Künstler*innen mit Geschichte und Gegenwart des Stadtteils auseinander und entwickeln kollaborativ ihre Wandbilder.
Öffentlich zu hören gibt es die Soundcollage erstmals am 12. Mai 2022 um 18.30 Uhr in der Lutherkirche Hörde. Als Special und Vorgeschmack auf den August wird das erste Brückengeschichten-Wandbild des Künstlerinnen-Quartetts im Anschluss an die Premiere enthüllt.

HÖRDER OPENAIR-MUSEUM FÜR 10 JAHRE GEÖFFNET// DIE WÄNDE
Im Rahmen der „Brückengeschichten“ haben die Hörder*innen aber nicht nur ihre ganz persönlichen Geschichten erzählt, sondern auch ihre Wandflächen zur Verfügung gestellt. Aus dem ganzen Stadtteil und darüber sind Privatleute, Immobiliengesellschaften und Einrichtungen dem Aufruf gefolgt, und haben sich für das Projekt beworben. Die Auswahlkriterien: gute Lage, Beschaffenheit und Zugänglichkeit der Wände sowie die Garantie, dass die Murals für 10 Jahre auf
den Wänden verbleiben.

Aus der Vielzahl an Bewerbungen hat die Jury – Projektleiter Zekai Fenerci und Kurator Robert Kaltenhäuser – folgende Wände ausgewählt: Die Mauerfläche an der Lutherkirche Hörde (Wohnungseigentümergesellschaft Penningskamp 3) wird nicht zuletzt durch das Engagement von Martin Pense, Pfarrer der ev. Luthergemeinde Hörde, bereits im Mai zum Kunstwerk. Im August entsteht Urban Art an der Hausfassade von Katrin und René Hocher Alte Benninghofer Straße 4. Familie Regling stellt ihre Immobilie an der Faßstraße 8 zur Verfügung. Die Teilnahme der Gesamtschule Gartenstadt mit ihrer Aula ebenso wie die Stützmauer Faßstraße als Zusatzauftrag durch die Stadt Dortmund stehen kurz vor finalem Vertragsabschluss. Eine weitere Wandfläche ist aktuell in Auswahl.

Mehr zu den Künstler:innen, zum Team, zur Arbeitsweise, zu den Realisierungsorten, zum Gesamt- und Begleitprogramm könnt ihr hier erfahren: Pressemappe Brückengeschichten

ACHTUNG TERMINE:

11.05.2022 / 20.04 Uhr
Bürgerradio 91.2, NRWISION, Klaus Lenser stellt die Künstler:innen und Hauseigentümer:innen des Projekts „Brückengeschichten“ vor. Schaut und hört hier:
https://www.nrwision.de/mediathek/do-mu-ku-ma-verein-pottporus-ev-erzaehlt-brueckengeschichten-in-dortmund-hoerde-220510/

12.05.2022 / 18.30 Uhr
Premiere der Soundcollage „Hörde, hier Hörde“ & Enthüllung des ersten Wandbilds Lutherkirche Hörde, Kanzlerstraße 2-6, 44263 Dortmund.
Im Anschluss an die Soundcollagen-Premiere von Silvia Liebig und Improvisation zu Video und Text von Richard Ortmann wird das erste Wandbild der „Brückengeschichten“ von Pottporus als Sneak Peek auf den August enthüllt.

„abgemalt“ beim Brückenfest

Am Pavillon von Hörde International e.V. auf der Hörder Brücke werden Gemälde von zwei Hobby-Künstler:innen unter dem Titel „abgemalt“ angeboten.
Kleine Acrylbilder nach Vorbildern bekannter Künstler:innen sowie Fotos mit Motiven aus vielen europäischen Regionen werden gegen eine Spende abgegeben. Ein Teil der Gemälde ist bereits gerahmt.

Alle Spenden gehen an die ukraine-schnellehilfe.eu

Es ist möglich, ein Bild zurücklegen zu lassen, wenn der Transport während des Brückenfestes nicht möglich ist. Es kann dann bis zum 24.06. in der Hörder Stadtteilagentur, Alfred-Trappen-Str.18 abgeholt werden.
Die Agentur ist geöffnet dienstags und donnerstags 15:00 – 18:00 Uhr, freitags 10:00 – 13:00 Uhr.

Vorbereitungstreffen für das Brückenfest am 23.2.

Das II. Vorbereitungstreffen für das kommende Brückenfest wird am Mittwoch, den 23. Februar, 19 Uhr, als Video-Meeting stattfinden.
Im November 2021 hat das Team von Hörde International e.V. mit den ersten Vorbereitungen für das Brückenfest angefangen.
Erste Vorschläge, was alles auf dem Brückenfest stattfinden kann und wird, wollen wir am Mittwoch, 23.2. präsentieren.
Und: wir brauchen eure Vorschläge, Ideen und Projekte, was alles noch auf dem Brückenfest stattfinden soll und was ihr anbieten könnt. Dafür wird Raum genug sein beim Vorbereitungstreffen
Bitte meldet euch kurz bei uns an unter info@hoerde-international.de. Wir schicken dann einen Zoom-Link zu.