Brückengeschichten jetzt im Bürgerradio

Foto: Ralf Wassermann

Die „Brückengeschichten“ sind zu Gast beim Bürgerradio. Der Radiobeitrag ist als Podcast auf der Bürgermedienplattform verfügbar.

https://www.nrwision.de/mediathek/do-mu-ku-ma-brueckengeschichten-projekt-in-dortmund-hoerde-210309/

Dort könnt ihr erfahren, was Hörde International ist und macht und vor allem, was sich hinter den “Brückengeschichten“ verbirgt. Jochen Deschner, Silvia Liebig und Rolf Martin erzählen, was erzählte Geschichten aus der Heimat Hörde mit zukünftigen Wandbildern in Hörde zu tun haben. Von der „Oral-History-Collage“ zu „Street-Art-Projekten“ …

Reinhören lohnt sich …

 

Brückengeschichten

Kunstprojekt zu persönlichen Geschichten von Hörder:innen über ihre Heimat in Hörde.

Das Land NRW fördert mit 170.000 Euro die Heimat-Werkstatt „Brückengeschichten“ des Vereins Hörde International e.V.

„Irgendwoher kommen wir alle und irgendwo leben wir auch. Doch was genau zeichnet diese Orte für uns aus? Warum fühlen wir uns ausgerechnet an jenem Ort dann wohl und zugehörig, oder vielleicht aber auch außen vor und ewig fremd?“ Dies sind einige der Kernfragen zum Start des Kunstprojekts „Brückengeschichten“ in Hörde. Hinter diesen Fragen steht die Suche nach der lokalen Identität, die die Menschen an Hörde bindet. Warum fühlen sie sich hier zu Hause?
Unter dem Motto: „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ fördert das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen Projekte, „die Verbundenheit in Zeiten, wo uns Vieles zu trennen scheint“ darstellen. Das Kunstprojekt „Brückengeschichten“ will in den folgenden zwei Jahren der Frage auf den Grund gehen, was die Menschen in Hörde verbindet und die Ergebnisse im Stadtteil hör- und sichtbar machen. Den Förderbescheid für dieses Projekt in Höhe von fast 170.000 Euro wird der Verein im März von Frau Ministerin Ina
Scharrenbach persönlich entgegennehmen. Die Bezirksvertretung Hörde spendet ebenfalls rund 19.000 Euro, so dass insgesamt rund 189.000 Euro zur Verfügung stehen. Das Amt für Stadterneuerung, insbesondere die dort angesiedelte Koordinierungsstelle Heimat und die Stadtteilagentur Hörde, haben den Verein bei der Antragstellung intensiv beraten und begleitet.
Im Projekt „Brückengeschichten“ wendet sich in der ersten Phase 2021 die Dortmunder Künstlerin Silvia Liebig mit ihren Fragen an alle Hörder:innen. Coronabedingt geht sie, auf Abstand bedacht, den Geschichten der Menschen mit Mikrophon und Aufnahmegerät nach. Aus den eingesammelten Geschichten komponiert Silvia Liebig Hörstücke, in denen ein vielstimmiger Chor in Collage von dem Heimatort Hörde und seinem zu-Hause-sein in Hörde spricht. Hörbar und sichtbar wird das Kunstprojekt Brückengeschichten dann 2022 in der zweiten Phase, wenn Streetart-Künstler:innen die Hörstücke von Silvia Liebig in Wandbilder umsetzen. Ab Herbst 2022 wird man an fünf Standorten in Hörde die gemalten Wandbilder sehen und gleichzeitig die Hörstücke per App hören können. Das Projekt steht
allen interessierten Hörder:innen offen, sich mit der eigenen Geschichte einzubringen. Außerdem sucht das Projekt Hauseigentümer:innen, die ihre Hauswandflächen für die Wandbilder zur Verfügung stellen möchten.
Hörde International e.V.: Für Hörde gibt es seit 2014 diesen Verein, der es sich zur Aufgabe gesetzt hat, die Einheit Hördes aus Alt und Neu bzw. das engere Zusammenwachsen dieser Ortsteile weiter voranzutreiben und zu fördern.

Silvia Liebig erhielt 2020 den City-Artist-2020-Preis für ihr innovatives künstlerische OEuvre.
Links: https://www.cityartists2020.de/silvia-liebig, www.kalikiri.de

Ansprechpartner Heimat-Werkstatt „Brückengeschichten“:
Hörde International e.V.
Rolf Martin
eMail: martin@hoerder-stadtteilagentur.de
Telefon 0179-4972585

Hörde International e.V.
c/o Hörder Stadtteilagentur
Büro City Alfred-Trappen-Str. 18, 44263 Dortmund
Telefon 0231 2220 2313 Fax 0231 2220 1238
eMail: info@hoerder-stadtteilagentur.de
web:www.hoerde-international.de

1. Hörde PUTZmunter mit vielen Saubermacher*innen

Der 1. HördePUTZmunter-Tag ist mit Sonnenschein und viel guter Laune „über die Bühne“ gegangen. Ulrich Spangenberg, der Leiter der Hörder Bezirksverwaltungsstelle, kündigte an, dass das bestimmt nicht das letzte Mal war, dass wir uns zum Saubermachen treffen.
Das Ergebnis war enorm: ca. 150 Hörderinnen und Hörder, jung und alt, haben rund 150 Müllsäcke abgeliefert. Die Kollegen der EDG, die die Aktion unterstützt haben, schätzten, dass ca. 1 Tonne Müll gesammelt wurde.
Beim Dankeschönfest auf dem Friedrich-Ebert-Platz durften wir Fred Ape, der einige Songs aus seinem Repertoire mitgebracht hatte, begrüßen. Der Aktivkreis Hörde hatte eine Hüpfburg mitgebracht. Und für alle Mitmacher*innen gab es ein Getränk und eine Bratwurst als Dankeschön.
So kann es doch weitergehen, oder?

Hörder Einkaufsführer neu aufgelegt

In einer Kooperation vom Aktivkreis Hörde e.V., Hörde International e.V. und der Hörder Stadtteilagentur ist ein neuer Einkaufsführer für Hörde als Faltblatt entstanden.
Er verbindet das Hörder Zentrum mit dem Phoenix See. Er präsentiert Hörde als moderne Mitte mit vielen Angeboten und hohem Freizeitwert.
Ein Schaufensterbummel in der Hörder Altstadt und danach einen Blick auf den schönen PHOENIX See? Oder ein Spaziergang um den See und dann zum Shoppen in das Hörder Zentrum? Wie wäre es mit einem Theater-Besuch? Wie man es auch dreht: im Zentrum von Hörde findet man schöne kleine und große Geschäfte. Cafés und Restaurants laden am See wie auch im Zentrum zum Verweilen ein. Ein breites Angebot an Dienstleistungen und kulturellen Angeboten ergänzt das Spektrum.
Mit dem Faltplan machen die Herausgeber den Gästen und den Bürger*innen von Hörde die Orientierung leicht. Er hilft bei der Suche nach einem Parkplatz, den Haltestellen des ÖPNV oder auch den Netten Toiletten.
Mit 51 Inserent*innen und einer Auflistung von über 280 Unternehmen sowie sozialen und kulturellen Einrichtungen ist der Hörder Einkaufsführer größer als die bisherigen Auflagen.
Die pdf-Version des Einkaufsführers können Sie hier herunterladen: Hörder Einkaufsführer

Energieverteiler Burgunderviertel

Strom- und Verteilerkästen befinden sich beinahe in jeder Straße und werden trotzdem von vielen Menschen kaum wahrgenommen. Oft erfüllen sie nur technische Notwendigkeiten oder wirken als Magnet für Vandalismus. So auch im Burgunderviertel. Das kam beim 1. Nachbarschaftstreffen Burgunderviertel zur Sprache und man suchte nach Verbesserungsmöglichkeiten. In vielen Städten haben Menschen solche Objekte in bunte Kunstwerke verwandelt. Das wollte man auch für das Burgunderviertel umsetzen und Hörde International e.V. nahm dieses Vorhaben in die Hand und gewann die Urbanisten als Kooperationspartner. Gestaltungsvorschläge wurden in einem Workshop an der Brücherhof Grundschule erarbeitet. Für die Finanzierung erfolgte über Anträge beim Stadtbezirksmarketing und dem Hörder Stadtteilfonds.

Cafétreff für Frauen

Hörde International unterstützt mit diesem Projekt mehrere Patinnen, die zusammen mit Frauen aus den Flüchtlingsunterkünften Phoenixhaus und Frenzelschule, einen Cafétreff nur für Frauen aufgebaut haben.
Schon sehr früh zeigte sich, dass die geflohenen Frauen einen besonderen Bedarf für ein eigenes Treffen hatten, um die Möglichkeit zu haben, etwas ohne Männer und ohne Kinder zu unternehmen, sowie frauenspezifische Themen anzusprechen. Deshalb gab es an zwei Tagen pro Woche den Café-Treff, einmal für alle Bewohner*innen, am anderen Tag nur für Frauen. In der letzten Phase der Frenzelschule zeigte sich, dass das Angebot praktisch nur noch von Frauen angenommen wurde, von diesen aber hoch geschätzt war.
Inhaltlich ging es bei den Treffen bei Tee und Kaffee darum, einen Ort des Kennenlernens und der Begegnung zwischen Geflüchteten und Einheimischen zu haben, die im Unterricht gelernten Sprachinhalte weiter zu üben und die Vermittlung von Hilfestellungen zu organisieren. Als niederschwelliger Begegnungsort wurde das Café von der Diakonie Dortmund, dem Einrichtungsbetreiber sehr geschätzt, denn in den Jahren erarbeitete sich das Café-Team das Vertrauen vieler Bewohner*innen, die das Café immer wieder besuchten. Daher verfügt das Café-Team über gute Kontakte zu den geflüchteten Menschen in Hörde und anderen Stadtteilen.
Mit der Schließung der Einrichtung Frenzelschule steht das Café vor der großen Herausforderung, ohne die Einrichtung und deren Infrastruktur im Rücken zu arbeiten und den Kontakt zu den ehemaligen Bewohner*innen aufrecht zu halten. Z.B. konnte das Café-Team bei Bedarf, etwa bei einem Gespräch über komplexere Themen, auf die Hilfe einer Dolmetscherin aus der Einrichtung zurückgreifen.
In den Räumen des Café Aufbruch, des Verein Anders leben e.V., hat das Café eine Bleibe gefunden, wo es zunächst einmal wöchentlich die Frauen einladen möchte, die Hilfe und Kontakte suchen und die ihre Kenntnisse der deutschen Sprache vertiefen möchten.     

 

Dschimal – Sprachstadtführungen für Geflüchtete

Hörde International hat mit diesem Projekt die Idee von drei jungen irakischen Studenten unterstützt. Die hatten die Idee, Stadtführungen im Rahmen von Sprachkursen „Deutsch-als-Fremdsprache“ zur Integration von Geflüchteten in Hörde durchzuführen.
Im Rahmen von acht Stadtführungen besuchten Deutsch-Kurs-Teilnehmer*innen unter Leitung der drei Studierenden der TU, Orte des öffentlichen Lebens und der Freizeit in Hörde und Umgebung. Die Stadtführungen führten bspw. zur Feuerwehr oder auch in den Dortmunder Zoo. Die Teilnehmer*innen erlernten bei den Stadtführungen, durch den praktischen Bezug das notwendige Vokabular und gewannen gleichzeitig Sicherheit im Umgang mit den besuchten Institutionen. Neben den Besuchen von Behörden standen auch Besuche von Orten zur Freizeitgestaltung auf dem Programm, um die hiesigen Angebote kennenzulernen und auch hier Unsicherheiten abzubauen, so dass die Freizeitgestaltung im öffentlichen Raum einfacher wird.
Die Stadtsprachführungen dockten an bestehende Deutschkurse an, und waren als Ergänzung gedacht. Das vorgestellte Vokabular wurde in den folgenden Unterrichtseinheiten vertieft, beziehungsweise im Vorfeld mit Vokabel- und Sprachtraining vorbereitet. Dies erhöht den Erfolg bei der Sprachförderung und erleichtert die Integration.

Brücken bauen

Von Mensch zu Mensch Brücken bauen
Eine Initiative entstanden aus den Brückenfesten in Hörde – Für Menschen mit und ohne Handicap

Wir wollen Menschen vernetzen, die eine Unterstützung anbieten wollen oder können, mit Menschen die Unterstützung suchen. Jeder ist herzlich willkommen!

Die Idee
In Hörde gibt es viele kulturelle Veranstaltungen und Feste. Menschen mit einem Handicap wünschen dabei vielleicht eine Unterstützung. Andere Menschen würden gerne eine Unterstützung geben. Wir möchten diese Menschen gerne zusammenbringen.

Dortmund Hörde
Hörde und Umgebung ist ein Stadtbezirk im Süden von Dortmund, wo auch die Emscher fließt. Es liegt direkt am neu entstanden Phoenix See

Handicap
Der Begriff Handicap ist sehr umfassend. Deshalb können wir nicht alle Handicaps hier nennen, sondern jeder Mensch weiß selbst darum. Unterstützung kann benötigt werden zum Beispiel bei Ängsten, bei Sehbehinderungen, bei körperlichen Einschränkungen und anderen Behinderungen.

Wir freuen uns
Wenn sich Menschen melden, die aufgrund ihrer persönlichen Behinderung Begleitung suchen und Menschen, die eine Begleitung anbieten möchten.

Jeder ist willkommen!

Kontakt:

Wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen! Teilen Sie uns mit ob Sie Unterstützung anbieten möchten oder Unterstützung haben möchten. Lernen Sie uns bei unseren Treffen kennen. Wir freuen uns!

Inklusion
Sie können sich gerne jederzeit melden und uns mitteilen, wo Sie Barrieren aufgrund ihres Handicaps erleben, damit wir diese dann gemeinsam versuchen abzubauen.

Diese Seite haben wir bewusst in einfacher Sprache gehalten.

 

 

Brückenfest

Foto: Benito Barajas

Foto: Benito Barajas

Das Brückenfest in Hörde geht am 6. Juni 2020 in seine vierte Runde. Das Fest hat – von den Hörder Bürgern und Bürgerinnen getragen – die Aufgabe und das Ziel, das Stadtzentrum Hördes mit dem neu entstandenen Areal PHOENIX-SEE zu verbinden und ein Zusammenwachsen zu stärken.
In diesem Zusammenhang feierte ganz Hörde 2013, 2015 und 2017 seine größten Bürgerfeste – das „BRÜCKENFEST HÖRDE INTERNATIONAL“. An und auf 15 Brücken im gesamten Hörder Zentrum, am PHOENIX-See und entlang der Emscher, konnte man jeweils über 80 Stände und Mitmachaktionen erleben. Die gelungene Vernetzung des Stadtteils mit einer Anzahl von ca. 600 Teilnehmern – Hörder Schulen, Integrationsgruppen, Vereine, Kirchen und Institute – sowie einer Vielzahl an Kooperationspartnern und Projekten aus Musik, Kultur und Sport haben zum großen Erfolg der beiden Brückenfeste beigetragen.
Der ausdrückliche Wunsch aller Teilnehmer und auch der Bezirksvertretung Hörde ist nun – im Sinne der Nachhaltigkeit – auch in diesem Jahr wieder das Brückenfest zu veranstalten. Hierfür ist natürlich viel ehrenamtliches Engagement erforderlich, aber auch eine breite Basis von Sponsoren, Spendern und Projektpartnern. Dazu hat sich der gemeinnützige Verein HÖRDE INTERNATIONAL E.V. gegründet, der nun seit 2015 der Veranstalter des Festes ist.
Am 06.06.2020 wird nun das Brückenfest zum vierten Mal an den Start gehen und das Miteinander der verschiedenen Kulturen und ihrer Vernetzung fördern. Musik- und Tanzformationen aus mehr als 12 Nationen, Ensembles der Hörder Schulen und Musikschulen, Spiel- und Partizipationsprojekte werden vielfältige Programmbestandteile sein.

Foto: Benito Barajas

Der Endspurt hat begonnen
Und jetzt wird es langsam Zeit, sich anzumelden: dabei zu sein. Wie in den vergangenen Jahren ist fast alles erlaubt. Alle Hörder Initiativen, Vereine, Gruppen, größere wie kleinere Organisationen können sich vorstellen, mit Infoständen oder auch speziellen Aktionen. Haben Sie vielleicht ein kulinarische Spezialität oder auch einen besonderen Cocktail anzubieten? Her damit. Hörde bietet genug Platz für die ausgefallensten Ideen und Aktivitäten an diesem Samstag. Oder wollen Sie mal auf die Bühne? Viele Musikschulen oder auch Schulchöre und –orchester sind bereits angemeldet.
Und was erwartet die Besucher und Besucherinnen des Festes? Es wird wieder zwei Hauptbühnen geben, eine an der Schlanken Mathilde und eine auf dem Hörder Burgplatz, eine weitere kleinere Bühne wird am Friedrich-Ebert-Platz bespielt.
Auch DJ Picknick werden mit ihren Summersounds wieder auf den Wiesen am Südufer des Phoenix-Sees dabei sein.
Und damit nicht genug: Phoenix-West wird auch mitmachen, zwischen Hochofen, Warsteiner Music Hall und der Schalterhalle werden World of Walas, die Bergmann Brauerei und die Music Hall ein ansprechendes Programm anbieten.
Es wird also voll in Hörde und schon jetzt kann man sagen, dass es besser ist, mit dem Fahrrad oder mit dem ÖPNV anzureisen.
Und über allem steht das Motto: Brücken bauen in einer Welt, in der viele auf Grenzziehungen setzen. Das Brückenfest will international und interkulturell sein. Es setzt auf Integration und Inklusion, verbindet das Alte und das neue Hörde.
Mehr Informationen finden Sie hier:
https://www.facebook.com/BrueckenfestHoerdeInternational/

Fotos vom Brückenfest 2017